Main-Tauber

Suchtberatung Diakonisches Werk erhält mehr Förderung

Frage der Gerechtigkeit

Main-Tauber-Kreis.Zwei Träger von Suchtberatungsstellen gibt es im Main-Tauber-Kreis, führte Sozialdezernentin Elisabeth Krug bei der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Bildung, Kultur und Verkehr aus. Die katholische AGJ Fachberatungsstelle für Prävention und Rehabilitation in der Erzdiözese Freiburg und das Diakonische Werk im Main-Tauber-Kreis.

Festgezurrt durch das Land sei die Förderung von maximal fünf Vollzeitstellen im Kreis in Höhe von jeweils 17 400 Euro, wobei derzeit eine des Diakonischen Werks und vier von der AGJ gefördert werden. Auch der Main-Tauber-Kreis fördert seine Pflichtaufgabe Suchtberatung. Ende Mai stellte das Diakonische Werk den Antrag, diesen Förderbetrag zu erhöhen.

Umstellung der Finanzierung

Der Vorschlag des Landkreises, der von den Ausschussmitgliedern einstimmig angenommen wurde, hat die Umstellung der Fehlbedarfsfinanzierung auf eine Anteilsfinanzierung der Personalkosten sowie eine stufenweise Anhebung ab 2019 zum Ziel.Für die Jahre 2019 und 2020 sollen 50 Prozent der Personalkosten des Diakonischen Werks, 38 000 und 39 000 Euro, danach 66,7 Prozent dieser Ausgaben (54 000 und 55 000 Euro), und damit der gleiche Förderanteil wie bei der AGJ fließen.

Dr. Urban Lanig (CDU) betonte, dass beide Träger im Kreis Garanten für eine gute Beratung seien, die unbedingt gebraucht werde. Sie leisteten eine „vorzügliche Arbeit“. Dass sie beide gleichwertig gefördert werden, sei allein schon eine Frage der Gerechtigkeit, sagte er die Zustimmung für seine Fraktion zu.

Auch Ute Schindler-Neidlein (SPD) lobte die Arbeit von Diakonischem Werk und AGJ, so dass auch die Zustimmung ihrer Fraktion gegeben war. hvb