Main-Tauber

Vor neuem Lebensabschnitt Wirtschaftsförderung setzt sich für Beibehaltung des Wohnorts ein

Hier bleiben und studieren

Viele Noch-Schüler bereiten sich aktuell auf den nächsten Lebensabschnitt vor. Sie müssen entscheiden, ob sie eine duale Ausbildung oder ein Studium beginnen möchten.

Main-Tauber-Kreis. Im Main-Tauber-Kreis stehen für beide Wege attraktive Möglichkeiten zur Verfügung, erklärt die Wirtschaftsförderung des Landkreises. Besonders wirbt die Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises im Rahmen ihrer Initiative „Karriere daheim“ da-für, auch während eines Studiums den Wohnsitz im Main-Tauber-Kreis beizubehalten.

Der Main-Tauber-Kreis mit seinen 18 Städten und Gemeinden ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort. 23 Weltmarktführer der Industriezweige Elektronik, Metall und Glas haben hier ihren Sitz. Die Wirtschaftsförderung stellt diese unter https://www.main-tauber-kreis.de/weltmarktfuehrer vor. Ebenso gibt es einen erfolgreichen Mittelstand und überaus engagierte Handwerksbetriebe. „Auch in der so genannten Industrie von nebenan stehen attraktive Ausbildungswege zur Verfügung“, erklärt Landrat Reinhard Frank zum Handwerk.

Auf den Webseiten der Wirtschaftsförderung werden unter der Adresse www.main-tauber-kreis.de/karriere-daheim vielfältige Ausbildungswege aufgezeigt. So können Jugendliche im Rahmen einer dualen Ausbildung sowohl in Gewerbe und Industrie als auch im kaufmännischen oder im Dienstleistungsbereich berufliche Wege einschlagen. Neben der Ausbildung in den Betrieben wird der Unterricht an einem der beruflichen Schulstandorte Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim und Wertheim besucht. Dort sind im Sinne kurzer Wege zwischen Wohnort, Ausbildungsstätte und Schule jeweils kaufmännische und gewerbliche Schulen sowie in Bad Mergentheim ergänzend die Schule für Ernährung, Pflege und Erziehung eingerichtet.

Wer ein Studium anstrebt, kann dies beispielsweise auch bei der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Campus Bad Mergentheim, absolvieren. Dort werden Studiengänge in den Bereichen Betriebswirtschaft, Informatik und Wirtschaftsingenieurwesen angeboten. An der Außenstelle Wertheim der SRH-Fernhochschule Riedlingen können eine duale Ausbildung und ein Studium im Rahmen des Modells „Dual Degree“ miteinander kombiniert werden.

Zudem weist die Wirtschaftsförderung daraufhin, dass in unmittelbarer Nachbarschaft zum Main-Tauber-Kreis attraktive Hochschulstandorte ein umfassendes Angebot machen, beispielsweise in Künzelsau, Mosbach, Aschaffenburg, Heilbronn oder Würzburg. „Wir wissen, dass rund 900 junge Menschen aus dem Main-Tauber-Kreis in Würzburg studieren und bieten deshalb mit dem so genannten Anschlusssemesterticket eine Lösung, um den Wohnsitz im Landkreis beibehalten zu können“, erklärt Wirtschaftsdezernent Jochen Müssig vom Landratsamt Main-Tauber-Kreis.

Der Kreistag Main-Tauber hat bereits vor einigen Jahren beschlossen, in Würzburg Studierenden 50 Prozent der Fahrtkosten zwischen dem Studienort und dem Main-Tauber-Kreis zu ersetzen. „So können Jugendliche ihren Wohnsitz weiterhin im Main-Tauber-Kreis behalten und dennoch an einer Universität oder Hochschule im benachbarten Würzburg studieren“, fasst Landrat Reinhard Frank zusammen. So muss der Student, der seinen Hauptwohnsitz im Main-Tauber-Kreis beibehält und zwischen Würzburg und seinem Wohnort pendelt, pro Semester anstelle von 210,60 Euro nur 105,30 Euro bezahlen. Diese Unterstützung sieht der Main-Tauber-Kreis als wichtig an, damit junge Menschen auch weiterhin für die Unternehmen im Main-Tauber-Kreis als Nachwuchskräfte zur Verfügung ste-hen.

Infos zu den dualen Ausbildungswegen und zum Anschlusssemesterticket gibt es unter www.main-tauber-kreis.de/karriere-daheim sowie beim Landratsamt, Gartenstraße 1, 97941 Tauberbischofsheim, Telefon 09341/82-5809, E-Mail: wirtschaftsfoerderung@main-tauber-kreis.de bzw. beim Amt für Schulen und ÖPNV, Telefon 09341/82-5808, E-Mail: felix.woerner@main-tauber-kreis.de lra