Main-Tauber

Karriere daheim Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises gibt gebündelte Informationen für eine qualifizierte Ausbildung

Junge Menschen für Chancen begeistern

Archivartikel

Unter dem Motto „Karriere daheim“ will die Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises junge Menschen für eine qualifizierte Ausbildung in der Region begeistern.

Main-Tauber-Kreis. Die Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises trommelt für die duale Ausbildung.

Unter der Überschrift „Karriere daheim“ sollen junge Menschen für eine duale Ausbildung und damit für einen erfolgreichen beruflichen Weg im Main-Tauber-Kreis gewonnen werden.

Ebenso wird auf Studienmöglichkeiten bei einem Wohnsitz im Main-Tauber-Kreis hingewiesen. Im Main-Tauber-Kreis bieten zahlreiche Unternehmen, die Industrie, das Gewerbe und das Handwerk sowie Dienstleister eine gute Basis für eine berufliche Karriere. Die Wirtschaft spricht zudem von gut gefüllten Auftragsbüchern. Die Arbeitslosenquote ist auf rund 2,5 Prozent gefallen, die Jugendarbeitslosigkeit tendiert gegen Null. Umso wichtiger ist es, Facharbeitskräfte zu gewinnen.

„Nur wenn den Unternehmen ausreichend und gut qualifiziertes Personal zur Verfügung steht, kann der bisher sehr erfolgreiche Weg weitergegangen werden“, erklärt Landrat Reinhard Frank.

Es sei deshalb eine zentrale Aufgabe der Wirtschaftsförderung des Main-Tauber-Kreises, das Thema „Karriere daheim“ weiter bvoranzubringen. Unter dieser Überschrift werden zahlreiche Projekte und Maßnahmen pro duale Ausbildung umgesetzt, wie Ausbildungsbotschafter, Fachvorträge in Schulen oder auch die aktuelle und informative Website der Wirtschaftsförderung.

Dort findet der Leser unter www.main-tauber-kreis.de/karriere-daheim Informationen über die duale Ausbildung im Main-Tauber-Kreis.

Umfassende Profile

„So werden beispielsweise unsere sechs Beruflichen Schulen an den Standorten Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim und Wertheim mit den umfassenden Ausbildungsprofilen vorgestellt“, erklärt Dezernent Jochen Müssig vom Landratsamt Main-Tauber-Kreis. Dabei werden die an den Schulen gelehrten Berufsbilder vorgestellt.

„Ganz besonders informativ sind die Filme über die jeweiligen Berufe, die über Ausbildungsinhalte, Ausbildungsdauer und die jeweils erforderliche technische, kaufmännische oder pflegerische Begabung berichten“, fügt Dezernent Müssig hinzu. Wegen der zurückgehenden Schülerzahlen wurde zu den Nahrungsberufen Bäcker und Fleischer mit ihren jeweiligen Fachverkäufern eine eigene Rubrik geschaffen.

„Auch in den Nahrungsberufen gibt es gute berufliche Chancen und vor allem die Möglichkeit, sich eine selbständige Existenz aufzubauen“, sagt Landrat Reinhard Frank zu diesem Themenkomplex.

Daneben werden Studienmöglichkeiten im Main-Tauber-Kreis und in der Nachbarschaft vorgestellt. So wird auf das duale Studium in Bad Mergentheim sowie die Studienorte Würzburg, Künzelsau, Mosbach, Schweinfurt, Aschaffenburg, Darmstadt und Heilbronn hingewiesen.

Pendeln möglich

Alle diese Studienplätze sind auch pendelnd erreichbar. Dies bedeutet, dass der junge Mensch seinen Wohnsitz im Main-Tauber-Kreis nicht aufgeben muss. Die Fahrkarte mit dem Semesteranschlussticket vom Main-Tauber-Kreis nach Würzburg wird zu 50 Prozent bezuschusst. Dies dient dem Ziel, auch wissenschaftlich ausgebildete Fachkräfte für die heimische Wirtschaft zu gewinnen.

Berufsinformationstage

Damit die duale Ausbildung auch plastisch vorgestellt werden kann, finden im Main-Tauber-Kreis eine Reihe von Berufsinformationstagen statt.

Im südlichen Landkreis wechseln die Tage zwischen Creglingen, Niederstetten, Weikersheim und Röttingen; in Lauda-Königshofen, in Tauberbischofsheim oder in Wertheim gibt es jeweils eigenständige Veranstaltungen dieser Art. Zudem wirbt die Wirtschaftsförderung auf den entsprechenden Hochschulkontaktmessen. lra