Main-Tauber

Oberbürgermeisterwahl in Wertheim 30-Jähriger aus Lauffen am Neckar kommt auf 63,6 Prozent der Stimmen

Klarer Sieg für Markus Herrera Torrez

Archivartikel

Wertheim.Mit einem glasklaren Ergebnis hat Markus Herrera Torrez die Oberbürgermeisterwahl in Wertheim am Sonntag für sich entschieden. Er kam auf deutlich über 60 Prozent der Stimmen und feierte einen regelrechten „Erdrutschsieg“ in der Main-Tauber-Stadt. Dass es so klar ausgehen würde, hatten wohl die wenigsten gedacht. Doch schon sehr früh am Abend wurde deutlich, dass der 30-Jährige aus Lauffen am Neckar das Rennen machen würde. Er wird nun am 1. Mai die Nachfolge von Stefan Mikulicz als Oberbürgermeister von Wertheim antreten.

Der von SPD und Grünen unterstützte Herrera Torrez kam auf 63,6 Prozent der Stimmen. Sein Gegenkandidat, Bürgermeister Wolfgang Stein (CDU), erhielt 34,6 Prozent. Der dritte Kandidat, Gerhard Wolf, landete bei 1,7 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag mehr als drei Prozentpunkte unter dem Wert der letzten Wahl vor acht Jahren. 57,1 Prozent der Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab. „Ich nehme das Ergebnis mit Demut und Respekt an“, sagte der glückliche Wahlsieger kurz nach der Bekanntgabe des Ergebnisses. Er habe großes Interesse der Bevölkerung an der Wahl gespürt. Es habe große Dynamik geherrscht. Diese Dynamik gelte es nun mit in die Arbeit im Rathaus zu nehmen, so Herrera Torrez.

Ein haushoher Triumph für den 30-Jährigen aus Lauffen am Neckar. Herrera Torrez wird der erste Sozialdemokrat im Wertheimer Oberbürgermeisteramt seit Karl-Josef Scheuermann (bis 1981) sein. red

Info: Weitere Berichte zur Wahl finden Sie im Internet (www.fnweb.de).