Main-Tauber

Frauen Union

Mittelstand und Kommunalwahl

Main-Tauber-Kreis.Eine Betriebsbesichtigung und eine Vorstandssitzung der Frauen Union fand im nördlichen Main-Tauber-Kreis statt. Vorsitzende Gabriele Reinhart hatte zunächst eine Betriebsbesichtigung der Firma Rauch Möbelwerke in Freudenberg auf die Tagesordnung gesetzt. Das Unternehmen präsentierte sich als prosperierendes mittelständisches Unternehmen von Weltruf. Mit seiner über 120-jährigen Tradition im Möbelbau ist das Unternehmen auch der größte Arbeitgeber der Stadt. „Ich danke den Beschäftigten der Firma Rauch Möbel herzlich für die interessanten Einblicke, die wir bei unserem Rundgang durch die Ausstellung und das hauseigene Museum gewinnen konnten“, so die Kreisvorsitzende. Vorbildlich sei auch die Verantwortung gegenüber den aktuell knapp 1600 Beschäftigten, bei denen in unterschiedlichen Ausbildungsberufen regelmäßig bis zu 50 Auszubildende beschäftigt würden. Dies zeuge von der Verbundenheit zum Standort im Main-Tauber-Kreis.

Im Anschluss empfing Bürgermeister Roger Henning die Damen im Rathaus und referierte über die aktuelle Situation der Stadt. Es sei besonders wichtig, dass auch Städte und Gemeinden in Randlage des Landes Baden-Württemberg nicht aus dem Fokus der Landespolitik geraten, so Henning. Umso erfreulicher sei es, dass durch regelmäßige Fördermittel immer wieder wichtige Infrastrukturprojekte der Stadt ermöglicht wurden.

Die gemeinsame Kreisvorstandssitzung der Frauen Union stand dann im Zeichen der Kommunalwahlen im kommenden Jahr. Hier gelte es, wieder aktiv auf Bewerberinnen zuzugehen, um den Anteil der Frauen auf den unterschiedlichen Listen der Wahl nachhaltig zu vergrößern. Reinhart dankte dabei den Stadträtinnen aus Freudenberg für ihr beispielhaftes Engagement, das es auch in der kommenden Legislaturperiode fortzusetzen gelte. Beteiligungsmöglichkeiten gebe es dabei viele auf kommunaler Ebene. Von Kreis- über Stadt- bis hin zu Ortschaftsräten stünden wieder eine Vielzahl an Kandidaturen für die Frauen im Kreis zur Verfügung. Gemeinsam wolle man nun frühzeitig potenzielle Kandidatinnen für die Listen gewinnen. pm