Main-Tauber

Gewerbliche Schule 42 Schüler erhielten bei der Abschlussfeier ihre Zeugnisse

Nadja Schenkel erzielte die Traumnote 1,0

Bei der Feier an der Gewerblichen Schule Tauberbischofsheim nahmen die Prüflinge sieben verschiedener Einzelberufe aus Industrie und Handwerk ihre Abschlusszeugnisse in Empfang.

Tauberbischofsheim. 42 Schüler waren zur Prüfung angetreten. Fünf von ihnen erhielten eine Belobigung, sieben wurden mit einem Preis ausgezeichnet.

Michael Hellmuth, der im Vorfeld zuständig für die Organisation der Prüfungen war und durch die Feierstunde führte, begrüßte die Schüler, die sich mit ihren Klassenlehrern in den Räumlichkeiten der Gewerblichen Schuler Tauberbischofsheim eingefunden hatten, zu ihrem „nunmehr letzten Schultag“. Mit der erfolgreich absolvierten Prüfung seien sie auf ihrem Weg durchs Leben wieder „ein Stückchen erwachsener geworden“. Doch mit der hinzugewonnen Freiheit sei auch verbunden, künftig noch mehr Entscheidungen selbst treffen zu müssen. In diesem Sinne wünschte er den Schülern für die Zukunft stets ein glückliches Händchen, aber auch gute Berater.

Gastredner Dr. Heiko Schnell überbrachte als Vertreter des Schulträgers den Absolventen auch die Glückwünsche von Landrat Reinhard Frank. In seiner Rede lobte er die „hohe Leistungsfähigkeit der dualen Ausbildung in Deutschland“, die sich einmal mehr in der guten Gesamtleistung des Prüfungsjahrgangs an der Gewerblichen Schule Tauberbischofsheim zeige. Erreicht hätten die jungen Leute ihr angestrebtes Ziel, weil neben ihnen auch ihre Eltern, die Ausbilder in den Betrieben und die Lehrer an der Berufsschule an einem Strang gezogen hätten. Mit ihrer abgeschlossenen Ausbildung würden den Berufsneulingen nun viele Wege offen stehen; er hoffe aber, dass sie dem Main-Tauber-Kreis treu bleiben. Neben dem hohen Lebenswert der Region biete sie auch hervorragende Zukunftsaussichten für nachkommende Generationen. Auch im Main-Tauber-Kreis würden künftig gut qualifizierte Fachkräfte dringend benötigt und das goldene Handwerk falle hier auf fruchtbaren Boden.

Nach Übergabe der Belobigungen und Preise sowie der Vergabe der Zeugnisse wünschte Michael Hellmuth den Schülern in seinen abschließenden Worten viel Erfolg bei der noch anstehenden Kammerprüfung und alles Gute für ihren weiteren Lebensweg.

Auch verwies hellmuth auf die vielfältigen Möglichkeiten, die die Gewerbliche Schule Tauberbischofsheim für all jene bietet, die im Anschluss an ihre Berufsausbildung eine schulische Weiterbildung anstreben.

Musikalisch umrahmt wurde die Feierstunde von Paul Günther (Gesang, Gitarre und Keyboard), der als ehemaliger Absolvent der GTB immer wieder gerne engagiert wird. Belobigungen mit einem Gesamtnotendurchschnitt von 1,8 bis 2,0 erhielten aus der Klasse Z3ME der Holzmechaniker Fabian Bamberger, Leonard Benz und Loretta Wolpert (alle VS, Tauberbischofsheim), aus der Klasse B3MAT der Maurer Vincenz Münz (Ruck, Boxberg) und aus der Klasse M3MK der Konstruktionsmechaniker Enrique Kainz (Schwender, Boxberg).

Preise für einen Notendurchschnitt von 1,7 und besser gingen an Jacqueline Kenkmann (Z3ME, Holzmechanikerin, VS, Tauberbischofsheim), Jan Reuter (Z3TI, Tischler, Schreinerei Reuter, Dörzbach), Tim Schüßler (R3PW, Kfz-Mechatroniker, Schmauser, Tauberbischofsheim), Simon Deßner (B3MAT, Maurer, Ruck, Boxberg), Jessica Baier (M3PA, Technische Produktdesignerin, CeraCon, Weikersheim), Maria Herzog (M3PA, Technische Produktdesignerin, Data Modul, Weikersheim) und Nadja Schenkel (M3PA, Technische Produktdesignerin, Wittenstein, Igersheim), die mit der Traumnote 1,0 den besten Gesamtnotendurchschnitt des Prüfungsjahrgangs erzielen konnte. gws