Main-Tauber

Berufliches Schulzentrum Wertheim Werkstattneubau in Systembauweise spart 2,4 Millionen Euro

Streitpunkt ist der größere Platzbedarf

Main-Tauber-Kreis.Die Generalsanierung des Beruflichen Schulzentrums Wertheim im Stadtteil Bestenheid steht kurz bevor. In seiner Sitzung im Mai will der Kreistag den Baubeschluss fassen. Am Mittwoch billigte das Gremium einstimmig den Werkstattneubau nicht in herkömmlicher Weise Stein auf Stein, sondern in Systembauweise zu errichten. Die Ersparnis: 2,4 Millionen Euro.

Beate Rudelgast, Dezernentin für Immobilien, Straßen und Abfallwirtschaft, führte aus, dass auch bei der Systembauweise den energetischen Ansprüchen genügt werde. „Wir haben einen guten Standard gewählt“, so Rudelgast.

Zudem wird das Amt für Immobilien sowohl die Entwurfs- als auch die Genehmigungsplanung erstellen, so dass die Vergabe von Planungs- und Ingenieuraufträgen für den Neubau des Werkstattgebäudes hinfällig werden. Fremd vergeben werden Brandschutz und Bodengutachten.

Uneins bei der Generalsanierung des Beruflichen Schulzentrums sind sich Kreis und RP beim Raummehrbedarf. Geht die Landkreisverwaltung von rund 1000 Quadratmetern plus Nebenflächen von gut 650 Quadratmetern (Flure, Toiletten, Foyer, Lagerräume) aus, erkennt das RP nur 500 förderfähige Quadratmeter an. Daraufhin hat der Kreis durch ein Architekturbüro nochmals das Schulbauprogramm erstellen lassen, das den vom Landkreis angegebenen Raummehrbedarf bestätigt hat. Laut Dezernent Jochen Müssig sei dieses Ergebnis beim Regierungspräsidium eingereicht worden: „Wir warten auf ein Ergebnis.“ hvb