Mosbach

In Mosbach Bereits bekannte Jugendgruppe beschäftigt erneut die Polizei

Beamte verletzt und bespuckt

Mosbach.Erneut ist die bereits aus vorausgegangen Vorfällen bekannte Jugendgruppe im Bereich Mosbach in Erscheinung getreten.

Das Polizeirevier Mosbach wurde am Mittwoch kurz nach 20 Uhr von einem Mitarbeiter der Bahn verständigt, da sich am Neckarelzer Bahnhof offenbar alkoholisierte und aggressive Jugendliche aufhielten. Beim Eintreffen der Beamten stellte sich schnell heraus, dass es sich bei den Personen um die seit mehreren Wochen auffällige Gruppierung handelt. Bereits bei ihrem Eintreffen wurden die Polizisten von einer 15-Jährigen heftig beleidigt. Unterstützt wurde diese dabei von ihrer gleichaltrigen Schwester und einem 17-Jährigen. Da die Gewaltandrohungen der 15-Jährigen nicht endeten, musste sie in Gewahrsam genommen werden. Ihre Schwester und der Jugendliche versuchten dies zu verhindern, indem auch sie die Polizeibeamten in aggressiver Weise anschrien.

Als die Schwester dann versuchte die in Gewahrsam Genommene zu befreien, verletzte sie zwei Beamte leicht. Die Jugendliche muss deshalb mit einer Anzeige wegen Körperverletzung rechnen. Ebenso wie ihre Schwester, die auch auf der Fahrt zum Polizeirevier nicht damit aufhörte zu beleidigen und in Richtung der Polizisten zu spucken. Außerdem beschädigte sie den Streifenwagen. Auch der 17-jährige Jugendliche und eine 16-Jährige bekommen demnächst Post vom Ordnungsamt und der Staatsanwaltschaft. Der Jugendliche widersetzte sich mehrfach polizeilichen Anweisungen. Die 16-Jährige sowie die 15-Jährige, welche die Beamten verletzt hat, waren ohne gültigen Fahrschein mit dem Zug zum Neckarelzer Bahnhof gefahren, was der ursprüngliche Grund dafür war, dass der Bahn-Mitarbeiter auf die Jugendgruppe traf. Die in Gewahrsam genommene 15-Jährige wurde im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen in eine Einrichtung für Jugendliche gebracht.

Der erneute Einsatz am Mittwochabend zeigt laut Polizei, dass die Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen im Zusammenhang mit dem Auftreten der Gruppe weiterhin erforderlich sind. Vertreter der Stadt Mosbach und des Polizeireviers Mosbach stehen in engem Kontakt, um dies auch weiterhin zu gewährleisten. pol