Mosbach

„Jazz im Keller“ in Mosbach Martin Reuthner und Werner Hucks treten am Freitag, 15. März, um 20 Uhr in der Alten Mälzerei auf

Die Liebe zum Jazz als Verbindung

Mosbach.Im Jahr 2016 wurde die Veranstaltungsreihe „Jazz im Keller“ in Mosbachs Alter Mälzerei ins Leben gerufen. Damals platzte der Hopfenkeller förmlich aus allen Nähten. Grund dafür waren Martin Reuthner und Werner Hucks. Um diesen Erfolg in dem sonst eher für Partys und Schulungen genutzten rustikalen Partyraum fortzusetzen, lud die Alte Mälzerei erneut die beiden Künstler ein. Unter dem Titel „Von New Orleans bis Jericho“ gastieren die Jazzer am Freitag, 15. März, ab 20 Uhr im Hopfenkeller des Kultur- und Tagungszentrums.

Beim Musical kennengelernt

Kennengelernt haben sich der Kölner Trompeter Martin Reuthner und der in Siegen großgewordene Gitarrist Werner Hucks beim Musical Elisabeth.

Die musikalischen Hintergründe des Duos bewegen sich zwischen Stationen wie WDR-Big Band, Les Misérables, Margot Käßmann und Paul Kuhn.

Reuthner ist dem Publikum auch als Leiter der Big Band der Universität Siegen und als ehemaliger Schefflenzer bekannt. Beide verbindet die Liebe zum Jazz.

Keine Genregrenzen

Dabei ziehen die versierten Instrumentalisten glücklicherweise keine Genregrenzen und nehmen sich neben zahlreicher Eigenkompositionen gleichermaßen Bachchorälen wie Swingstandards an.

Der unaufgeregte und doch auch spannungsgeladene Sound des Ensembles – ständig variiert durch den Einsatz von Flügelhorn, verschiedenen Trompeten-Dämpfern und dem Wechsel von Konzert- und Jazzgitarre – ruft dem Zuhörer Begriffe wie „Entschleunigung“ und „Reduktion auf das Wesentliche“ ins Bewusstsein.