Mosbach

Genanalyse Ministerium veröffentlicht Ergebnis

Keine Wolfshaare

Archivartikel

Binau.Die an der Bundesstraße 37 zwischen Neckargerach und Binau aufgefundenen Tierhaare stammen nicht von dem Wolf, der dort Mitte Februar von Passanten gefilmt worden war. Wie das vom Ministerium Umwelt, Klima und Energiewirtschaft am Dienstag veröffentlichte Ergebnis einer Genanalyse zeigt, stammen die Haare von einem Hund.

Tier identifiziert

Die Fachleute der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Freiburg (FVA) halten es aufgrund der räumlichen und zeitlichen Nähe der Ereignisse für wahrscheinlich, dass es sich bei dem im Neckar-Odenwald-Kreis gesichteten Wolf um dasselbe Tier handelt, das an der Autobahn A6 zwischen den Anschlussstellen Öhringen und Neuenstein (Hohenlohekreis) tot aufgefunden wurde.

Da der überfahrene Wolf mit einem Chip versehen war, konnte er als das am 18. Januar aus dem Wildpark Knüll in Hessen entlaufene Tier identifiziert werden.