Mosbach

Preisverleihung des Europäischen Wettbewerbs Neun Schulen aus dem Neckar-Odenwald-Kreis dabei / 66 Ortspreise und sieben Landespreise vergeben

Kreative Werbung für den Zusammenhalt

Archivartikel

Neckar-Odenwald-Kreis.Zahlreiche Schüler versammelten sich am Freitag im Steiner Haus in Mosbach, um ihre Preise des 66. Europäischen Wettbewerbs entgegenzunehmen. Neun Schulen aus dem Neckar-Odenwald-Kreis nahmen daran teil. Die Preise verteilten sich auf die Schulen Auerberg-Werkrealschule Walldürn, Burghardt-Gymnasium Buchen, Grundschule Gerichtstetten, Grundschule Rosenberg, Martin von Adelsheim Schule, Nicolaus-Kistner-Gymnasium Mosbach, Realschule Osterburken, Schule am Limes Osterburken und den Walter-Hohman-Schulverbund Hardheim. Der erste Landesbeamte Dr. Björn-Christian Kleih und die Kreisvorsitzende der Jungen Europäer Neckar-Odenwald, Katharina Csik, verliehen insgesamt 66 Ortspreise und sieben Landespreise.

Sieben Landespreise verteilt

Die sieben Landespreise erhielten Anastasia Becker, Hannah Glaser, Anna Großkopf, Hannah Hess, Laura Scheck, (alle Nikolaus-Kistner-Gymnasium Mosbach), Laura Oberle von der Schule am Limes Osterburken und Marcelina Panasiewicz von der Auerberg-Werkrealschule Walldürn. Alle Preisträger erhielten für ihr Kunstwerk eine Urkunde und einen Büchergutschein. Ihre künstlerischen Arbeiten wurden im Steiner Haus ausgestellt.

Herausgekommen seien individuelle Kunstwerke zu Fragestellungen der Europäischen Einigung, so Katharina Csik. Deren Perspektive sei entscheidend. „Wir müssen gemeinsam an einer guten Zukunft für Europa arbeiten“. Der Europäische Wettbewerb entwickelte sich 1953 aus einem Projekt der europäischen Jugendkampagne in Frankreich und gilt seither als einer der traditionsreichsten Schülerwettbewerbe. Er begleitet von Anfang an die europäische Integration und fordert Kinder und Jugendliche dazu auf, sich kreativ mit aktuellen europäischen Themen auseinanderzusetzen. In diesem Jahr stand der Europäische Wettbewerb unter dem Motto „YOUrope – es geht um dich“. Angesichts des Brexits und den Europawahlen sei 2019 ein entscheidendes Jahr für Europa, meinte der Landesbeamte Björn-Christian Kleih. Die Ereignisse zeigten mehr denn je, dass die Menschen auf Vertrauen und eine gute Zusammenarbeit angewiesen seien. Dieses Interesse wecke und fördere der europäische Wettbewerb, so Kleih.

Bedeutung von Europa aufzeigen

Die Schüler waren bei dem Wettbewerb eingeladen zu zeigen, wofür sie sich einsetzen und warum Europa für die Menschen wichtig ist. Ihre eigene Meinung brachten die Schüler mit Texten und Zeichnungen zum Ausdruck, aber auch Filme, Songs und Street Art waren erlaubt. Entscheidend war die eigenständige Auseinandersetzung mit Europa. Die Bildung dazu ist ein interdisziplinärer Fachbereich, der von den Schulen in unterschiedlichen Fächern von Deutsch und Geschichte über Religion, Sach- und Gemeinschaftskunde umgesetzt werden konnte. Der Wettbewerb gilt deutschlandweit und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Er wendet sich an alle Schularten und Jahrgangsstufen. Die Preise werden durch das Land verliehen. Die Landesjury, bestehend aus 14 Lehrkräften, wählte bis Ende März die Arbeiten aus. Die Europa-Union in Stuttgart und das Ministerium für Kultus, Jugend und Sport stiften die Preise. In Baden-Württemberg wurden insgesamt 3359 Preisträger von 19 000 teilnehmenden Schülern ausgezeichnet.