Mosbach

Neckar-Odenwald-Kliniken Orthopädisch-unfallchirugisches Symposium findet in Mosbach zum ersten Mal statt

Nachbehandlung ist entscheidend

Archivartikel

Mosbach.Das 1. Mosbacher Orthopädisch-unfallchirurgische Symposium veranstalten die Neckar-Odenwald-Kliniken am Samstag, 23. Juni, in der Alten Mälzerei Mosbach. Das Konferenzprogramm mit hochkarätigen Referenten wurde in Abstimmung mit dem bekannten Physiotherapeuten Damiano Belvedere aus Mosbach zusammengestellt. Eingeladen zu der Tagung sind Ärzte, Physiotherapeuten, Studierende und medizinisches Fachpersonal mit Schwerpunkten oder Interessen auf dem orthopädischen wie unfallchirurgischen Fachgebiet.

18 Fachvorträge

„Intensive fünf Jahre der Aufbau- und Umstrukturierungsarbeit liegen hinter meinem Team und mir. Seit 2016 sind wir nun zertifiziertes Endoprothetikzentrum und die Zusammenarbeit mit der Physiotherapie wurde dabei sehr intensiviert“, begründet Dr. Bernd Gritzbach, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Wirbelsäulenchirurgie, die Initiative für das Symposium. Inhaltlich ausgerichtet sind die aktuell 18 Fachvorträge zum Thema „Untere Extremität“ darauf, wie bedeutend die Nachbehandlung, neben der Entscheidung für die Art der Operation und der Operationstechnik, für das Ergebnis einer Operation ist. Gleichzeitig werden die physiologischen Grundlagen für ein gutes Gangbild beleuchtet.

Groß ist die Freude bei Dr. Gritzbach daher, dass unter anderem Experten für Ganganalytik der Universitätsklinik Heidelberg, dessen akademisches Lehrkrankenhaus die Kliniken sind, gewonnen werden konnten. Denn Patienten mit orthopädischen Erkrankungen der unteren Extremität haben meist schon vorher ein eingeschränktes Gangbild mit Störung der Beweglichkeit, Kraft, Ausdauer und der Koordination. Jeder operative Eingriff führt in der Regel zu einer weiteren Störung des Bewegungsapparates. Häufig ist eine adäquate anschließende Physiotherapie entscheidend für ein gutes Ergebnis nach einer Operation.

„Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen, den medizinischen Fachvorträgen einen physiotherapeutischen Vortrag anzuschließen, der erläutert, wie die für den jeweiligen Eingriff optimale Physiotherapie aussehen könnte“, erklärt Dr. Gritzbach. So will der Chefarzt dazu beitragen, dass ärztliche und physiotherapeutische Bemühungen um den Patienten besser ineinandergreifen.

Für die ganztägige Veranstaltung, die für Ärzte, Physiotherapeuten sowie weitere interessierte Teilnehmer eine Tagungsgebühr kostet, erhalten Ärzte acht und Physiotherapeuten sieben sogenannte Fortbildungspunkte.