Mosbach

Schlossfestspiele Zwingenberg „Figaros Hochzeit“ am 25., 27. und 28. Juli

Sarah Alexandra Hudarew erstmals dabei

Zwingenberg.Es könnte so schön einfach sein: Ein Mann und eine Frau haben sich verliebt und wollen heiraten. Dafür, dass es in der Oper „Figaros Hochzeit“ von Wolfgang Amadeus Mozart hingegen ab dieser Stelle unterhaltsam kompliziert wird, sorgt unter anderem die Figur der Marzelline, die den Figaro ebenfalls ehelichen will und auch vor Erpressung nicht zurückschreckt. Verkörpert wird die elegante Dame in diesem Sommer bei den Schlossfestspielen Zwingenberg durch die deutsche Mezzosopranistin Sarah Alexandra Hudarew, die erstmals hoch über dem Neckar auf der Bühne steht. „Ich habe schon so viel über die wunderbaren Zwingenberger Opernproduktionen im romantischen Schlosshof gehört und freue mich, in diesem besonderen Ambiente mein Debüt zu geben“, sagt Hudarew kurz vor dem Probenstart.

Beim Badischen Staatstheater

Hudarew kann dabei auf eine hervorragende Ausbildung zurückgreifen. Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik in Karlsruhe sowie am dortigen Institut für Musiktheater. Mehrere Meisterkurse ergänzten ihre Ausbildung. Noch während ihres Bachelorstudiums wurde sie ins Opernstudio des Badischen Staatstheaters Karlsruhes aufgenommen und war dort schon als Marzelline zu erleben. Dann folgte ab 2011 ein Festengagement am Badischen Staatstheater, in der Spielzeit 2014/2015 war sie am Landestheater Detmold beispielsweise als „Zweite Dame“ in „Die Zauberflöte“ zu hören. Im selben Jahr debütierte sie bei den Schlossfestspielen Thüringen.

Von 2016 bis 2018 war sie am Luzerner Theater als Solistin engagiert. Zuletzt war sie an der Oper Leipzig als Walküre zu sehen. Neben der Oper widmet sich Hudarew auch gerne dem Konzertfach. Zu ihrem Repertoire gehören Verdis Requiem, das Weinachtsoratorium von Bach, aber auch Konzertprogramme mit französischen Chansons. Auftreten wird sie in Zwingenberg unter anderem an der Seite des Argentiniers Matias Tosi, der gleichzeitig Regie führt und als Mozartexperte gilt, sowie mit Sopranistin Sonja Maria Westermann. Gespielt werden drei Vorstellungen am 25., 27. und 28. Juli.