Mosbach

Arbeitskreis „SchuleWirtschaft“ Autohaus und Gewerbeschule in Mosbach besichtigt

Schüler individuell fördern

Mosbach.Viel geboten war in doppelter Hinsicht bei einer Fortbildung des Arbeitskreises „SchuleWirtschaft“ im Neckar-Odenwald-Kreis im Mercedes-Autohaus Gramling und in der Gewerbeschule Mosbach. Viele interessierte Teilnehmer erhielten einen vertiefenden Einblick in die Welt der Automobile und der dahinterstehenden Ausbildung.

Arnd Suck, Vorsitzender des Arbeitskreises für den Bereich Wirtschaft, begrüßte die Teilnehmer und übergab das Wort an Serviceleiter Alfred Hubert, der die Gruppe auf eine spannende Reise durch die Welt der Automobilberufe mitnahm. Seit 1950 hat die Firma Gramling 890 jungen Menschen ausgebildet. Beim Rundgang durch den Betrieb wurde nicht nur die Wichtigkeit und Kostenintensität moderner Werkstattausstattung deutlich, sondern auch wie wichtig eine gute Ausbildung ist. Alfred Hubert verwies darauf, dass die Firma Gramling noch genügend Anfragen nach Ausbildungsplätzen bekommt, was wohl an der Bekanntheit als guter Ausbildungsbetrieb und der guten Chancen für eine spätere Übernahme liegt. Durch den Pkw- und den Lkw-Bereich ging es bis zum Teilelager, in dem mehrere tausend Ersatzteile vorgehalten werden.

Bei der anschließenden Vorstellung der kaufmännischen Ausbildung durch Sibylle Brauch, die für die kaufmännische Ausbildung zuständig ist, wurde deutlich, wie breit das Aufgabenfeld ist und welchen Stellenwert die Ausbildung in der Firma genießt. Der Vorsitzende des Arbeitskreises für den Bereich Schule, Martin Eck, bedankte sich für die aufschlussreiche Führung.

In der Gewerbeschule eröffnete Schulleiter Andreas Hoffner die Veranstaltung in einem der Labore, in denen die angehenden Kfz-Mechatroniker im ersten Schuljahr ausgebildet werden.

Fachabteilungsleiter Stephen Thum führte in die Werkstätten, wo den Teilnehmern kenntnisreich die praktische Ausbildung vorgestellt wurde. Hier wurde die gute Zusammenarbeit mit den Firmen deutlich, die die Schule unterstützen. Bei der anschließenden Diskussion wurde vor allem deutlich, dass eine individuelle Förderung der Schüler und eine Orientierung der Schulen zur Berufswelt wichtig ist.

Zum Abschluss bedankte sich Thomas Wießler von der Servicestelle „SchuleWirtschaft“ Nordbaden im Namen des Arbeitskreises für die Führung und die Diskussion und lud alle zur nächsten Veranstaltung am 19. März in die Lehrwerkstatt der Firma Weiss in Walldürn ein.