Mosbach

Gelebte Integration 20 Darsteller mit und ohne Behinderung führen am 5. Mai ein Theaterstück auf

Zeichen für Miteinander

Archivartikel

Mosbach.Mit der Theateraufführung „Das kalte Herz“ setzt das Projektensemble „(K)ein alltägliches Theater“ am 5. Mai, dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, in Mosbach ein Zeichen für Miteinander und Teilhabe. Gespielt wird das Märchen von 20 Laiendarstellern mit und ohne Behinderung. Für die Inszenierung ist Theaterpädagoge Alexander Kaffenberger zuständig, geleitet wird das Projekt von Jutta Schüle, der Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderung im Neckar-Odenwald-Kreis.

Kulturelle Barrierefreiheit

Im Mittelpunkt der frei nach Wilhelm Hauff erzählten Geschichte steht der Köhlerjunge Peter Munk, der sozial aufsteigen, angesehen und geachtet werden will. Peter Munk will die Taschen voller Geld haben und der flotteste Tänzer weit und breit sein. Zwei Waldgeister stehen bereit, ihm dazu zu verhelfen.

Die Idee zu dem inklusiven Theaterprojekt entstand im Frühjahr 2017. Innerhalb kurzer Zeit fanden sich interessierte Menschen, deren Ziel es war, gemeinsam Theater zu spielen und damit den Plan in die Tat umzusetzen. Das Projekt bietet eine Plattform für die Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung auf dem künstlerischen Weg des Theaters jenseits von körperlichen, sprachlichen und kulturellen Barrieren.

Das spielerische Element des Theaters ermöglicht das Entwickeln einer gemeinsamen Vision gerade durch die Verschiedenartigkeit der Schauspieler: Vielfalt ist eine Bereicherung.

Die Premiere findet am Samstag, 5. Mai, um 19 Uhr in der Alten Mälzerei statt. Karten gibt es ab 17.30 Uhr nur an der Abendkasse. Der Eintritt dient dem Fortbestand der inklusiven Theaterarbeit im Landkreis.