Mosbach

„Atlas Common Challenge“ Spezialeinsatzkommando trainierte

Ziel war Bewältigung von Terrorlagen

Neckar-Odenwald-Kreis.Hubschrauber kreisten in den vergangenen Tagen über Mosbach, was für viele Nachfragen sorgte. Der Hintergrund: Das Spezialeinsatzkommando Baden-Württemberg übte am 9. und 10. Oktober gemeinsam mit europäischen Spezialeinheiten in Mosbach und Heilbronn die Bewältigung von Terrorlagen.

„Nur gemeinsam und gut vorbereitet können wir dem Terrorismus in Europa erfolgreich die Stirn bieten. Ländergrenzen dürfen kein Hindernis darstellen“, so Innenminister Thomas Strobl nach Abschluss der „Atlas Common Challenge 2018“. Das Zusammenwirken der Spezialeinheiten sei sehr gut gewesen.

Der Ernstfall müsse regelmäßig geübt werden. Das Spezialeinsatzkommando Baden-Württemberg ist stellvertretend für alle solchen Kommandos der Bundesländer Mitglied im „Atlas“-Verbund.

Dieser hat nun am 9. und 10. Oktober in sieben Mitgliedstaaten der EU unterschiedliche Szenarien durchgespielt. Dabei wurde das Zusammenwirken von Spezialeinheiten aus Frankreich, Italien, Luxemburg und der Schweiz trainiert, koordiniert von Europol in Den Haag.

„Für das in Mosbach und in Teilen in Heilbronn stattfindende Szenario hatte das Spezialeinsatzkommando Baden-Württemberg die Leitung“, erklärte Staatssekretär Wilfried Klenk, der die Übung in Mosbach besuchte. Dabei stand das Vorgehen bei gleichzeitig stattfindenden Terroranschlägen und Geiselnahmen im Fokus. Trainiert wurde in Mosbach auf dem Areal des „Training Center Retten und Helfen“ auf dem ehemaligen Kasernengelände.