Mosbach

Duale Hochschule Mosbach Neue Elektroladesäule auf dem Gelände installiert / Stiftung und Sponsoren halfen

Zugang zur aktuellen Technik ist nun möglich

Mosbach.„Gut Ding braucht Weile“, bilanzierte Rektorin Dr. Gabi Jeck-Schlottmann mit Blick auf auf die Elektroladesäule, die seit neuestem auf dem Gelände der Dualen Hochschule Mosbach (DHBW) direkt vor dem Labor steht.

Bereits 2011, als das neue Studienangebot Mechatronik/Elektromobilität auf den Weg gebracht wurde, gab es den Wunsch des Studiengangs, eine derartige Ladestation einzurichten.

Langgehegter Wunsch

Die Sache zog sich hin, aber nun konnte dank der Stiftung Pro DHBW Mosbach, ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG, den Stadtwerken Mosbach und des Vereins „DHBW friends for life“, die zusammen eine Fördersumme von 28 000 Euro aufbrachten, die Säule offiziell in Betrieb genommen werden. Sie steht Angehörigen der DHBW zur Verfügung, kann parallel von zwei Fahrzeugen genutzt werden und erbringt dabei eine maximale Leistung von 22 Kilowattstunden.

Die Säule passe gut zur DHBW und den Werten, die sie vertrete, führte Jeck-Schlottmann weiter aus. „Sie symbolisiert einen der Forschungs- und Lehrschwerpunkte der Hochschule und ist ein Ansatz für die forschungsbezogene Lehre“.

Auch der Stiftungsgeschäftsführer Gerhard Lauth meinte doppeldeutig, dass im vergangenen Herbst, als er dieses Amt antrat, wegen der Säule buchstäblich „alles unter Strom stand“. Die Säule sei „hundertprozentig im Sinne der Stiftung“. Lauth überreichte mit dem launigen Spruch „a Säule braucht a heiligs Blechle“ zugleich die Fahrzeugschlüssel für den gesponserten Zweisitzer der Marke Renault „Twizy“.

Dieser komplettiert zusammen mit einem bereits seit 2017 verfügbaren Elektroroller und der neuen Elektrosäule die Ausstattung des Elektromobilitätslabors der DHBW Mosbach. Beide Fahrzeuge werden an dieser Elektroladesäule nun buchstäblich „powered by DHBW“.

Erkenntnisse „erfahren“

Professor Dr. Rainer Klein, Studiengangsleiter Mechatronik/Elektromobilität und Motor der Initiative, dankte ebenfalls den Spendern, die es ermöglicht hatten, den Gedanken der E-Mobilität mit Leben zu erfüllen. Dass dieses Projekt nun realisiert werden konnte, ist für ihn sehr wichtig, gerade auch vor dem Hintergrund, dass „Erkenntnisse zu Ladekonzepten und Reichweiten im wörtlichen Sinne erfahren werden müssen“, wofür ein Zugang zur aktuellen Technik nötig sei. Bis zum Jahr 2020 sponsern die Stadtwerke Mosbach den Strom und danach übernimmt die die Stiftung Pro DHBW Mosbach. hil