Mudau

„Hederschbocher Weiberfaschenacht“ Kurzweiliger Abend

Ausverkauftes Haus

Archivartikel

Heidersbach.Es ist alljährlich dieselbe Prozedur: Die drei Präsidentinnen der Hederschbocher Weiberfaschenacht – zum letzten Mal Konnie Blatz, Karin Hemberger und Antje Gellner (siehe weiterer Bericht) – laden zur traditionellen Weibersitzung ins „Hällele“. Das Ergebnis: ein ausverkauftes Haus, närrische Besucherinnen aus nah und fern und die einmalige Stimmung, die zum Tragen kommt, wenn außer einigen wenigen auserwählten Männern nur Frauen den Saal bevölkern.

Entsprechend dem Motto „Deutschland“ war Schwarz-Rot-Gold Trumpf im „Hällele“ und das Bühnenbild zierte das in liebevoller Handarbeit ausgemalte Brandenburger Tor in Berlin. Die Besucherinnen kamen in Deutschlandtrikots und weiteren typisch deutschen Verkleidungen, wie Gartenzwerge oder Trachten, und die Aktiven auf der Bühne sorgten dafür, dass kein Auge trocken blieb.

Die Eröffnung des närrischen Spektakels war Angela Merkel – gespielt von Antje Gellner – vorbehalten, die eigens mit ihrem Bodyguard angereist war. Milena Sauer, das Tanzmariechen der FG „Dick Do“, eröffnete danach den bunten Narrenreigen der närrischen Auftritte mit ihrem Marschtanz. Im Anschluss berichte Jasmin Swoboda über Frauen und Fußball. Sie kam zu dem Schluss, dass jeder dem Ball nachrennt und ein Ball für so viele Spieler eigentlich zu wenig ist. Nach dem flotten Marschtanz der „Blauen Funken“ sang Monika Rhein ein Loblied auf Deutschland. Beim sich anschließenden Promispiel mussten sich die einzigen anwesenden Männer (Bürgermeister Thorsten Weber, Ortsvorsteher Alois Hemberger, Pfarrer Johannes Balbach und Pfarrer Werner Bier) zunächst in einem Quiz beweisen. Im Anschluss galt es eine Schwarzwälder Kirschtorte zusammenzubauen. Mit dem quirligen Marschtanz der „Blauen Garde“ ging es danach in die Pause.

Den zweiten Programmteil eröffneten die beiden Urgesteine der „Hederschocher Weiberfaschenacht“, Paule und Theres (Peggy Spröhnle und Rita Gellner). Sie waren für die Endrunde Miss Germany Wahl Ü 60 nominiert und berichteten über ihre harrsträubenden Erlebnisse bei den Vorausscheidungen. Das „Deutsche Fernsehballett“ (Montagssportgruppe), die als „Deutschland Michel“ verkleidete Susanne Knapp und Antje Gellner mit ihrer „Klage über den gemeinen Ehemann“ folgten, ehe als Abschluss des kurzweiligen Programms der farbenprächtige Schautanz der beiden „Dick Do“-Garden mit dem Titel „Frösche küsst man nicht“ folgte. Das sich anschließende närrische Finale mit allen Akteuren und den „Hederschbocher Fastnachtsschlagern“ leitete über zum geselligen Teil. von