Mudau

Elf neue Plätze Offizielle Abnahme des Baugebiets „Struthäcker II“ in Langenelz am Dienstagnachmittag

Bauplätze mit guter Verkehrsanbindung

Archivartikel

Die Gemeinde Mudau verfügt über elf neue Bauplätze. Mitglieder der Stadtverwaltung und des Gemeinderats haben das Baugebiet „Struthäcker II“ in Langenelz offiziell abgenommen.

Langenelz. Bauwillige können Bauplätze im Baugebiet „Struthäcker II“ ab dem 1. Juli erwerben. „Das ist ein wunderbares Baugebiet!“, schwärmte Bürgermeister Norbert Rippberger von dem in Langenelz nahe der Wanderbahn gelegenem Gelände. Nach seinen Worten begann das Planungsbüro Sack und Partner aus Adelsheim im Jahr 2017 mit der Planung des Baugebiets. Der Gemeinderat stimmte dieser Anfang 2018 zu und beauftragte die Baufirma Mackmull aus Elztal mit den Bauarbeiten. Diese legte die Leitungen für Ab- und Brauchwasser und baute eine Erschließungsstraße von 125 Meter Länge einschließlich Wendehammer. Gehwege sind nicht vorgesehen. Allerdings erhält das Baugebiet einen Fußweg zum vorhandenen Verbindungsweg zur Wanderbahn.

„Das neue Baugebiet liegt sonnig, ruhig und verkehrsgünstig“, stellte Rippberger fest. Über die Wanderbahn erreiche man mit dem Fahrrad die Verbrauchermärkte in Mudau schneller als mit dem Auto. Außerdem führe die Landesstraße 523 schnell zur B 27 und damit in Richtung Buchen oder Mosbach.

Insgesamt habe die Gemeinde für die Erschließung 425 000 Euro ausgegeben. Hinzu kämen noch die Kosten für den Grunderwerb, die Vermessung und den Öko-Ausgleich.

Die Gemeinde wird die neuen Bauplätze zum Preis von 55 Euro pro Quadratmeter ab dem 1. Juli anbieten. Diese sind mit einer Fläche von jeweils 600 bis 1000 Quadratmeter zu haben. Wie Rippberger erläuterte, soll im nächsten Jahr ein Baugebiet am Rumpfener Buckel in Mudau erschlossen werden. Auch in Donebach und Reisenbach wolle die Gemeinde für neue Bauplätze sorgen.

Marco Rieß vom Ingenieurbüro Sack und Partner bedankte sich bei der Gemeinde und allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. „Es ist ein schönes Baugebiet zum unschlagbaren Preis entstanden“, sagte er. Er wünschte der Gemeinde bei ihrer weiteren Entwicklung viel Erfolg.

Auch Bernd Mackmull vom gleichnamigen Bauunternehmen dankte allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. Ortsvorsteher Markus Späth lobte besonders die Arbeit der Bauarbeiter: „Die haben hier eine Top-Arbeit gemacht!“ Er dankte der Gemeindeverwaltung, dem Gemeinderat und dem Ingenieurbüro. mb