Mudau

„Bühneborzler Reischeboch“ Akteure trafen mit ihrer Interpretation des Lustspiels „Das verflixte Klassentreffen“ wieder voll ins Schwarze

„Drei Mal ausverkauftes Haus, drei mal begeistertes Publikum“

Reisenbach.„Drei Mal ausverkauftes Haus, drei Mal begeistertes Publikum. Und drei Mal restlos zufriedene Akteure“, so das Resümee über die Aufführungen der „Bühneborzler Reischeboch“.

Mit „Das verflixte Klassentreffen“, einem Lustspiel in drei Akten von Regina Rösch, haben sie in der Alten Schule von Reisebach auch bei ihrer sechsten Spielzeit seit Gründung vor zehn Jahren wieder voll ins Schwarze getroffen.

Unter der gekonnten Regie von Tanja Müller servierten Darsteller und Mitwirkende vor und hinter den Kulissen Theaterspaß vom Feinsten mit viel Unterhaltung und Kurzweil für die Besucher.

Stehende Ovationen waren der verdiente Lohn für die Laiendarsteller Steffen Banschbach (Franz-Josef Holzmeier), Anna-Lena Friedel (Amanda Holzmeier), Dominik Grimm (Markus Holzmeier), Kunibert Schmitt (Opa), Mario Gaibler (August Gierig), Corinna Schwing (Franziska Gierig), Markus Rechner (Ferdinand Specht), Sandra Brand (Paula Specht), Luigi Bianco (Johannes Martin), Nadine Baunach (Elisabeth), Linda Brenneis (Kathy) und den Souffleusen Silke Geier und Katja Trunk.

Kurz zum Inhalt des Dreiakters: Nach einer durchzechten Nacht wurde Franz-Josef Holzmeier von seiner Ehefrau Amanda mit schwersten Vorwürfen am Frühstückstisch empfangen.

Als dann auch noch die Dorftratsche Paula den Ehekrach mit ihrem Auftauchen bereicherte, war für Franz-Josef der Tag gelaufen. Er zog sich mit der Zeitung zurück, fand aber dort keine weltbewegenden Nachrichten, denn ein Klassentreffen im Nachbarort, wen interessiert das schon?

Doch gerade dieses Klassentreffen löste dann eine Lawine von Unannehmlichkeiten für Franz-Josef aus. Denn auf diese Meldung begannen Amanda und ihre Freundin Franziska Gierig voller Begeisterung mit den Planungen für ein eigenes Klassentreffen.

Zu diesem Treffen sollten auch der frühere Mädchenschwarm Johannes und die vor über 23 Jahren plötzlich verschwundene Elisabeth eingeladen werden, was Franz-Josef mit gehörigem Schrecken vernahm in dem Glauben, der Vater des unehelichen Kindes von Elisabeth zu sein. Zumindest zahlte er seit über 20 Jahren Alimente für dieses Kind, die sein Freund August für ihn an die Mutter weiterleitete. Gemeinsam versuchten Franz-Josef und August das Klassentreffen zu verhindern, doch gegen die Ehefrauen kamen sie nicht an.

Wer nun alles zu dem Klassentreffen auftauchte und welche Rollen dabei der Postbote Ferdinand und der Sohn des Hauses Markus spielten, konnte man erfahren, als es hieß: „Vorhang auf, das Spiel kann beginnen“. L.M.