Mudau

Rathausstürmung in Mudau Der Angriff wurde eher zum Empfang für die Narren / Dr. Norbert Rippberger freute sich über die Entlastung

Närrische Regentschaft frohlockte in der Odenwaldgemeinde

Mudi.Die Lautstärke der Krachkapelle, die sich im Rhythmus als Kopf einer langen Schlange ausgelassener Narren zum Bürgersaal im „Mudemer Rothausch“ hocharbeitete, erinnerte schon stark an einen Angriff, aber damit war die „Gefahr“ einer Stürmung auch schon gebannt.

Schultes hieß Narren willkommen

Das ganze ähnelte eher einem Empfang hochrangig angesiedelter Nationalitäten, was ja auch eher der Realität entsprach.

Immerhin hieß der vorübergehend abgesetzte Schultes Dr. Norbert Rippberger die närrischen Regentschaften, Ihre Lieblichkeit Prinzessin Kathy I. und Seine Tollität Prinz Simon I. (Reichert), zusammen mit dem Kinderprinzenpaar Prinzessin Lotta I. (Kieser) und Prinz Julius I. (von Wedel) samt der ganzren Hofgefolgschaft und Narrenvolk im örtlichen Regierungspalast willkommen. Nicht ohne Grund zweifelten die Rathausbediensteten Christoph Müller, Tino Herkert, Henny Neubrandt und Maurice Hört während ihrer letzten Deko-Vorbereitungen den Ausdruck „Rathaussturm“ an.

Aus den Reihen der KaGeMuWa begrüßte Präsident Helmut Korger jr. die Narrenschar und ebnete den Weg für die Barden Jürgen Kieser und Markus Wellm. „Ene mene meck, Grillplatz weg, ene mene mu, a die Hauptschul is zu“. Und die beiden fragten gesanglich nach dem Schuldigen, der zu verantworten hat, was in Mudi so alles schief läuft.

„Neuer Grillplatz muss her“

Wer kann das schon sei? „Hola, di hola, Norbert, Hola hopsa, ob des no ebbs wird?“ Auf jeden Fall bestanden die beiden darauf „ein neuer Grillplatz muss her“ und nun müssten eben Prinz Simon und seine Kathy das richten, was der Schultes net kann. Dr. Rippberger freute sich über die Entlastung und die tollen Aktionen der KaGeMuWa.

Der entmachtete Bürgermeister wünschte noch eine erfolgreiche Kampagne. L.M.