Mudau

Gemeinderat Mudau tagte Kommune stellt die Weichen für die Zukunft der Kinderbetreuung / Endgültige Entscheidung fällt am 16. Januar

Neue Räume in Anbau am Kindergarten

In Mudau wird es in einem Neubau Gruppenräume für den Kindergarten geben. Das beschloss der Gemeinderat bei seiner Sitzung. Damit will die Gemeinde eine gute Kinderbetreuung sicher stellen.

Mudau. Für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren sind in der Gemeinde Mudau aktuell die Kapazitäten erschöpft. Nach Feststellung der Gemeindeverwaltung können daher nicht alle Betreuungswünsche sofort erfüllt werden.

Gesetzliche Verpflichtung

Bürgermeister Dr. Norbert Rippberger sagte bei der jüngsten Sitzung des Gemeinderates im örtlichen Feuerwehrgerätehaus: „Um auf Dauer der gesetzlichen Verpflichtung nachzukommen, aber auch als eine Gemeinde, die eine gute Kinderbetreuung als wesentliches Element der Daseinsvorsorge sieht, müssen im Bereich des Kindergartens Mudau zusätzliche Plätze geschaffen werden“.

Dies sehen die Mitglieder des Gemeinderates auch so – und aus diesem Grund sprach man sich auf Vorschlag des Architekturbüros Wolfram aus Buchen gegen eine Nutzung in den Räumen der ehemaligen Grundschule aus, deren Kosten auf rund 4,8 Millionen Euro kalkuliert wurden, und favorisiert einen Neubau von vier Gruppenräumen auf dem Gelände des Kindergartens St. Marien in Mudau für etwas über zwei Millionen Euro. „Die Kinderbetreuung für U 3 und Ü 3 an einem Standort zu belassen, ist dabei ein wichtiges Entscheidungskriterium“.

Nach hitzigen Diskussionen über noch mehr Alternativen und möglicherweise kostengünstigeren Planungen wurde dann doch die Richtungsentscheidung getroffen, einen Neubau am bestehenden Kindergarten zu erstellen und die Verwaltung weitere Alternativen prüfen zu lassen. Die endgültige Entscheidung soll dann am 16. Januar getroffen werden, um danach mit der Seelsorgeeinheit Mudau als Träger des Kindergartens weitere Schritte wie Betriebsträgerschaft, Bauherreneigenschaft und Finanzierungsfragen zu klären.

Zum 30. September nächsten Jahres will man mit den Planungen soweit sein, dass ein Förderantrag gestellt werden kann. Um Platz für möglicherweise notwendige Erweiterungen auf dem Grundstück des Kindergartens zu erhalten, zieht man gegenwärtig auch einen Abbruch des Schwesterhauses in Erwägung. L.M.