Mudau

Kirchenchor Steinbach Schriftführerin Brundhilde Banschbach legt nach 16 Jahren ihr Amt nieder

Stimmbildung und Lieder als Ziele

Steinbach.Nach 16 Jahren im Vorstand als Schriftführerin des Steinbacher Kirchenchores St. Martin hat Brunhilde Banschbach auf eigenen Wunsch ihr Amt niedergelegt. Nach den Neuwahlen bei der Jahreshauptversammlung setzt sich die Chorführung aus folgenden Personen zusammen: Vorsitzender Alois Landeck, seine Stellvertreterin Renate Schäfer-Münch, die beiden neuen Schriftführerinnen Christa Herkert und Siglinde Ebert, Kassieren Silvia Scheid, Revisoren Heiner Müller und Bernhard Fabrig, Notenwartinnen Gertrud Förtig und Christa Herkert sowie die Beisitzer Julia Möbius-Odenthal und Silke Müller wurden einstimmig gewählt.

An 40 Tagen unterwegs gewesen

Der Kirchenchor St. Martin hat derzeit 23 Sänger sowie 43 passive Mitglieder. Zum Vergleich: In Steinbach leben etwas mehr als 300 Einwohner. Der Dank des Vorsitzenden Landeck zu Beginn der Versammlung galt allen, die sich für die Interessen des Chores bei verschiedensten Anlässen eingesetzt haben.

Im vergangenen Jahr sei man an insgesamt 40 Tagen für den Verein unterwegs gewesen mit Proben, Auftritten, Ständchen und Kirchengesang, sagte der Vorsitzende in seinem Rechenschaftsbericht. Der Hauptaufgabe, die kirchlichen Feste und Feiern gesanglich zu umrahmen, sei man in vollem Umfang nachgekommen. Zudem habe der Chor im Rahmen von geselligen Aktivitäten das Zusammengehörigkeitsgefühl weiter festigen und ausbauen können.

Erster Auftritt

Als besonders prägend nannte Landeck die Übergabe der Chorleitung von Gerhard Münch an Karin Rexsroth. Münch war 60 Jahre lang für das Orgelspiel verantwortlich, gründete den Kirchenchor vor 28 Jahren und wurde bei seiner Verabschiedung zum Ehrenchorleiter ernannt. Der Vorsitzende Landeck erinnerte auch an den Auftritt unter der neuen Stabsführung der Mudauer Odenwaldhalle. Mit Julia Möbius-Odenthal und Karl-Georg Müller habe man zwei neue Mitglieder im Chor begrüßen könne.

In ihrer Funktion als Schriftführerinnen erinnerten Brunhilde Banschbach und Christa Herkert unter anderem an den gelungenen Ausflug in den Schwarzwald, an die zahlreichen Proben mit neuem Liedgut, an das Zwiebelkuchenessen, den Festgottesdienst an Weihnachten und an das Singen im örtlichen Seniorenheim. Weil am vergangenen Ostersonntag der Festgottesdienst schon um 6 Uhr angesetzt war, hatte man entschieden, in diesem Jahr an Pfingsten zu singen. Silvia Schild berichtete als Kassiererin über einen zufriedenstellenden Kassenstand. Die beiden Kassenprüfer Bernhard Fabrig und Heiner Müller hatten keine Beanstandungen zu vermelden, so dass die Mitglieder den Vorstand einstimmig entlasteten.

Karin Rexroth hatte im Mai 2017 die Leitung des Chores übernommen und äußerte sich begeistert über die „Arbeitsmoral“ der Sänger. Sie teilte mit, dass sie viel Wert auf die Stimmbildung lege und dass ein abwechslungsreiches Liedgut eingeprobt werden soll. Anschließend wurden für fleißigen Chorbesuch Volker Banschbach, Helga Farrenkopf, Otmar Farrenkopf, Gertrud Förtig, Rosemarie Haibt, Christa Herkert, Edeltrud Hofmann, Rosemarie Müller, Gerhard Münch, Renate Schäfer-Münch, Anneliese Trunk sowie Brunhilde Banschbach, Bettina Banschbach, Siglinde Ebert, Bernhard Fabrig, Brigitte Fabrig und Alois Landeck ausgezeichnet.

In den Grußworten der Gäste wurde deutlich, dass man in Steinbach stolz auf seinen Kirchenchor und für dessen kulturellen Einsatz zum Wohle der Gesellschaft dankbar ist. L.M.