Mudau

In Mudau Ersten „Defi-Tag“ veranstaltet / Schritt für Schritt fachkundig erklärt und demonstriert

Tipps zur Wiederbelebung mit einem „Defi“ gegeben

Mudau.„Als Haupttodesursache in Industrienationen gilt nach wie vor der plötzliche Herztod.“ Das stellten Ortsvorsteher Siegfried Buchelt und Apothekerin Susanne Vogel bei der Begrüßung der interessierten Zuschauer im Rahmen des ersten Mudauer „Defi-Tages“ fest.

Demnach sterben allein in Deutschland rein statistisch gesehen etwa 150 000 Menschen pro Jahr an akutem Herzversagen. Grund genug für die Veranstalter, vor und in der örtlichen Bären-Apotheke zusammen mit Fachkrankenpfleger Norbert Ziegeler, der Anästhesie-Schwester Beate Krumpolz sowie Gesamtkommandant Markus Peiß samt Team und Dirk Teut vom Malteser Hilfsdienst (Heidelberg), den Mudauern im Rahmen eines „Defi-Tages“ Kenntnisse der klassischen Wiederbelebung unter Einsatz eines Defibrillators näher zu bringen.

Dies gelang mit finanzieller Unterstützung durch die Bäckereien Peter Schlär und Münkel & Burkhardt sowie das Team der Volk Friseure. Unter Moderation von Norbert Ziegeler wurden die Wiederbelebungsabläufe Schritt für Schritt fachkundig und doch für Laien verständlich erklärt und demonstriert.

Als besonderen Erfolg dieses ersten „Defi-Tages“ wertete Norbert Ziegeler, dass der Förderverein der FFW Donebach sich an der Beschaffung eines Defibrillators für den Ortsteil Donebach beteiligen will. Die Bären-Apotheke mit Susanne Vogel an der Spitze will gemeinsam mit Norbert Ziegeler künftig jeweils im Frühjahr und Herbst einen „Defi-Tag“ anbieten. L.M.