Neckar-Odenwald

CDU-Ortsvorsitzendenkonferenz Schonungslose Analyse der ernüchternden Ergebnisse

„Bei Menschen vor Ort sein“

Archivartikel

Mosbach.„Gerne hätte ich sie mit besseren Ergebnissen zur Wahlnachlese begrüßt“ so Markus Haas bei der Ortsvorsitzendenkonferenz der CDU am Dienstag in der Alten Mälzerei.

„Die Gründe für das Ergebnis sind sicher vielschichtig und denen gilt es sich anzunehmen“ so der Kreisvorsitzende weiter.

Dank galt allen Verbänden vor Ort, die über Wochen hinweg für die Ziele der CDU aktiv waren. An unzähligen Infoständen, bei Veranstaltungen oder auch auf den SocialMedia-Plattformen präsentierten sich die Kandidaten und stellten ihre Ziele vor.Der scheidende Kreisrat Karl-Heinz Neser resümiert über die letzten Jahre im Kreistag, über die nicht zufriedenstellenden Ergebnisse in fast allen Wahlkreisen und die Aufgaben, die auf das neue Gremium zukommen. „Ich bin nicht enttäuscht, dass es nicht gereicht hat, jetzt kann ich wenigstens meinen Urlaub buchen, ohne auf die Terminflut Rücksicht zu nehmen“, so Neser augenzwinkernd über sein Ausscheiden aus dem Kreisrat. „Karl-Heinz, wir werden noch in einem angemessenen Rahmen deine Leistungen in den letzten Jahrzehnten würdigen, aber ich möchte dir persönlich schon heute und ich denke im Namen aller meinen Dank für deine Arbeit der letzten Jahre aussprechen“, so der Haas.

Eine rege Diskussion über die Auswirkung des kursierenden Youtube-Videos, den Umgang damit, der Wahrnehmung der CDU bei den Jung- und Erstwählern und vielem mehr war klar, es liegt nicht an einem Bereich allein, sondern ist die Kombination vieler Themen, die es anzugehen gilt. „Der Wähler muss entscheiden können, über welches Medium er sich über die CDU informiert, diese Entscheidung dürfen nicht wir treffen“ so Fabian Berger, der Kreispressereferent. „Wir müssen die althergebrachten und neuen Medien gleichermaßen als Informationsplattform anbieten. In erster Linie sei jedoch wichtig, bei den Menschen vor Ort zu sein und immer ein offenes Ohr für ihr Anliegen zu haben, um gute Politik im Sinne der Bürger machen zu können.“