Neckar-Odenwald

Förderverein „Hällele“ Heidersbach Rückschau gehalten / Umfangreiche Umbaumaßnahmen

„Die Arbeit geht nicht aus“

Archivartikel

Heidersbach.„Die Arbeit geht nicht aus“ war die Kernaussage des Vorsitzenden des Fördervereins „Hällele“ Heidersbach, Werner Gellner, in der Jahreshauptversammlung, bei der das abgelaufene Geschäftsjahr nochmals beleuchtet und die demnächst anstehenden Aufgaben erläutert wurden. Neben dem Tagesgeschäft waren die Umbauarbeiten im Kabinentrakt des VfB die größten Herausforderungen sowohl in arbeitstechnischer als auch in finanzieller Hinsicht.

Viel Arbeit ist notwendig, um die Räumlichkeiten des Vereinsheimes, das die Einwohner liebevoll das „Hällele“ nennen, in ansehnlichem Zustand zu halten und die Nutzung für die örtlichen Gruppen und Vereine zu gewährleisten. Vorstand Werner Gellner beschrieb die zu bewältigenden Arbeitseinsätze und die zu tätigenden Investitionen. So standen unter anderem ein Großputz sowie viele kleinere Reparaturen an. Der Arbeitsschwerpunkt war zweifellos die Renovierung des Kabinentraktes unter Federführung des VfB. Das Zeitfenster für die Hauptarbeiten (Ende Mai bis Ende Juni) war dabei recht eng gesteckt, konnte aber dank der guten Planung im Vorfeld souverän gemeistert werden. Die Maßnahme wurde seitens des Fördervereins bezuschusst.

Die Einnahmen generiert man nach wie vor aus den Theateraufführungen und aus der Fastnachtsveranstaltung am Fastnachtsdienstag sowie aus Zuschüssen und Spenden. Allen Helfern bei den verschiedenen Veranstaltungen und den Arbeitseinsätzen galt ein großes Dankeschön, ebenso wie dem Bürgermeister und den Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung, die stets ein offenes Ohr für die Belange des Fördervereins hätten.

Lena Hemberger hatte in ihrem ausführlichen Kassenbericht aufgrund der Umbaumaßnahmen ein negatives Kassenergebnis zu vermelden. Dennoch verfüge man über ausreichende Mittel zur Unterhaltung des Vereinsheims, was die Revisoren Norbert Blatz und Erich Münch nur bestätigen konnten.

Ortsvorsteher Alois Hemberger freute sich in seinem Grußwort über das gute Miteinander der örtlichen Vereine unter dem Dach des Fördervereins und bezeichnete diesen als: „Den wichtigsten Verein im Ort“, da hier Entscheidungen getroffen werden, die alle angehen. Ein besonderes Lob galt Achim Rhein und Pius Hemberger, die die treibenden Kräfte bei der Renovierung des Kabinentrakts waren. Unter der Wahlleitung des Ortsvorstehers wurden Vorstand Werner Gellner und Schriftführer Volker Noe in ihren Ämtern bestätigt.

Zum Abschluss gab Vorsitzender Gellner noch einen Überblick über die kommenden Aufgaben. So sollen die Fenster im Hallenbereich erneuert werden. Anfang Juli steht die Unterstützung der Aufführung des Kindermusicals „firlefanz“ an. von