Neckar-Odenwald

Mosca-Mountainbike-Festival 213 Teilnehmer kamen am Wochenende nach Waldbrunn

Erstmals mit E-Bikes unterwegs

Archivartikel

Waldbrunn.Strahlender Sonnenschein, angenehme Temperaturen und eine bestens vorbereitete Strecke summierten sich am Wochenende beim Mosca-Mountainbike-Festival 2018 zu perfekten Bedingungen für die 213 Teilnehmer. Seit über 20 Jahren richtet die Radsportabteilung des VfR Waldkatzenbach am Katzenbuckel professionell organisierte Mountainbike-Rennen aus. Seit 2017 als Drei-Stunden-MTB-Marathon und dieses Jahr erstmalig mit E-Mountainbike-Beteiligung.

Ab 10 Uhr am Morgen stürzten sich die gemeldeten Kinder und Jugendlichen auf unterschiedlich langen Cross-Country-Strecken der Klassen U9 bis U17. Ohne Unfälle und Verletzungen, dafür aber mit viel Spaß auf Waldwegen, Wiesen und Singletrails konnten die Schnellsten ermittelt werden. Im Rennen U9 waren dies Lina Schwarz und Niklas Schork, bei den unter elfjährigen Altea Maria Craviolo und Kai Nostadt. Im Rennen U13 siegten Kim-Lia Knopf und Felix Tritschler sowie im Rennen U15 Lokalmatadorin Lea Kumpf und Lennis Kampp. Im Rennen der 15- bis 16-Jährigen waren Mira Rehberger und Lennart Krayer erfolgreich. Alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde und eine Medaille, die Erstplatzierten zudem Sachpreise.

Vorbei an Tischen und Bänken

Florian Steiner moderierte im Start- und Zielbereich und im Festzelt, wo für Kohlenhydrate und Flüssigkeit ausreichend gesorgt war. Auch in diesem Jahr wurde wieder ein Teil der Rennstrecke ins Zelt gelegt: So ging es bei jeder Runde für die Biker an Tischen und Bänken vorbei und niemand verpasste in der Pause das Renngeschehen. Ein großer Bildschirm zur Live-Verfolgung der Zeiten aller Teilnehmer vervollständigte das Angebot. Die launige Moderation Steiners förderte die entspannte Stimmung und motivierte zudem die Rennteilnehmer.

Um 13 Uhr fiel der Startschuss für das Drei-Stunden-Rennen. Es wurden Rennen in Damen-, Herren- und Mixed-Wertungen für 2er- sowie 3er-Teams, mit unterschiedlicher Rundenzahl, gefahren. In der Königsklasse der Einzelfahrer ging beim 3-Stunden-Rennen der Herren Tobias Kurz vom Radsport-Rhein-Neckar mit einer Gesamtzeit von 2:49:58 Stunden als Sieger ins Ziel. Tina Durst vom RSV Concordia 1920 Forchheim dominierte die Damen dieser Klasse in einer Zeit von 2:57:52 Stunden. In der Masters-Wertung der Teilnehmer ab 40 Jahren war Stefan Knopf, ebenfalls vom Radsport-Rhein-Neckar, mit einer Zeit von 2:52:14 Stunden siegreich ebenso wie bei den Damen in dieser Altersgruppe, Claudia Heiß, Jahrgang 1978 vom RV Badenia Linkenheim mit einer Zeit von 2:57:19 Stunden.

Die Zweierteam-Wertung der Herren gewannen Nico Fechtmann und Marcel Reiß, die Herren-Master-Wertung entschieden Jürgen Zaar und Erik Hühnlein für sich. Bei den Damen gab es für die Zweierteam-Wertung keine Meldung, dafür entschieden das Mixed-Team Torsten Eiermann und Lena Schärtl die Wertung für sich. Im Dreierteam waren bei den Herren Alexandros Megas, Philipp Placy und Norman Böttcher erfolgreich. Die Lokalmatadoren der Familie Kaufmann Jan-Philipp, Marvin und Steven standen unter lautem Beifallsgetöse als die „Kaufmanns Buwe“ als dritte auf dem Podest. Ganz oben auf dem Podest der Damen standen dafür Mareen Werner, Stefanie Kraft und Evelin Weis. Das Herren-Masters gewannen Tino Weickelt, Wolfgang Lenhardt und Andreas Köhler. Das Damen-Masters ging auf das Konto von Simone Liesenberg, Tatjana Blazejewski und Isabel Schilla. Im Mixed gewann Familie Kratzer, Thomas, Thilo und Iris.

Erstmalig in der Geschichte der Rennen am Katzenbuckel konnte in diesem Jahr auch mit E-Mountainbikes, also mit elektronischer Unterstützung gestartet werden. Ab 14 Uhr startet das einstündige Rennen mit eigener Wertungsklasse auf dem bewährten Rundkurs des Drei-Stunden-Rennens. Als Sieger gingen dabei mit einer Gesamtzeit von 1:10:57 Stunden Stefan Öhmig und bei den Damen mit einer Zeit von 1:13:05 Stunden Andrea Koch hervor.

Der Vorstandsvorsitzende des VfR Waldkatzenbach, Uwe Bornmann, berichtete am Rande des Rennens von der baldigen Eröffnung eines Dirtbike-Parks am Waldkatzenbacher Sportplatz. Das von einem Ingenieurbüro geplante und mit dem „Leader-Programm“ geförderte Projekt soll noch in 2018 der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.