Neckar-Odenwald

Kompetente Hilfe für viele Verletzte Konzept für einen Massenanfall von Verletzten (MANV) im Neckar-Odenwald-Kreis verabschiedet

Fachgerechte Versorgung aller sichern

Archivartikel

Neckar-Odenwald-Kreis.Schwere Unfälle mit vielen Verletzten sind für Hilfsorganisationen eine besondere Herausforderung. Damit bei einem solchen Ereignis im Neckar-Odenwald-Kreis schnell und kompetent geholfen werden kann, müssen sich Feuerwehren und Hilfsorganisationen rechtzeitig und umfassend vorbereiten. Ein wichtiger Baustein in dieser Vorbereitung ist das Konzept für einen Massenanfall von Verletzten (MANV). Denn das Ziel ist es, bei einem Schadensfall mit vielen Verletzten den anfänglichen Mangel an Ressourcen so zu organisieren und zu verwalten, dass eine fachgerechte Versorgung aller betroffenen Patienten so schnell wie möglich sichergestellt ist.

Seit Herbst 2017 haben deshalb Akteure aus den Bereichen Rettungsdienst, Notärzte, Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV) und Landratsamt Neckar-Odenwald-Kreis eine solche Konzeption für den Kreis erarbeitet. Grundlage bildete dabei eine Musterkonzeption des Innenministeriums Baden-Württemberg.

Das MANV-Konzept wurde nun vom Ersten Landesbeamten Dr. Björn-Christian Kleih, LNA-Sprecher Privat-Dozent Dr. Harald Genzwürker, den DRK-Kreisverbandsgeschäftsführern Steffen Blaschek (Mosbach) und Joachim Herrmann (Buchen), den DRK-Kreisbereitschaftsleitern Urban Fuchs (Mosbach) und Dominic Burger-Graseck (Buchen) sowie dem PSNV-Leiter Michael Genzwürker in Mosbach unterzeichnet.

„Wichtiger Baustein“

„Die Neufassung des MANV-Konzepts ist ein wichtiger Baustein für die Notfallhilfe und den Bevölkerungsschutz im Neckar-Odenwald-Kreis. Auch wenn wir alle hoffen, dass dieses Konzept nicht oder möglichst selten zum Tragen kommt, ist es wichtig, vorbereitet zu sein. Ich danke allen, die an der Erarbeitung dieser Planung mitgewirkt haben, für ihren großen fachlichen und zeitlichen Einsatz“, so Erster Landesbeamter Dr. Björn-Christian Kleih anlässlich der Herausgabe des Konzepts an die Hilfsorganisationen.