Neckar-Odenwald

Digeno-Wirtschaftsplan 2018

Flüchtlinge stärker einbeziehen

Neckar-Odenwald-Kreis.Im Rahmen der Kreistagssitzung in Aglasterhausen wurde der Landrat vom Gremium ermächtigt, in der Gesellschafterversammlung der Dienstleistungsgesellschaft (Digeno) den Wirtschaftsplan der für das Geschäftsjahr 2018 wie von der Verwaltung vorgeschlagen festzusetzen.

Demnach sind für 2018 keine grundlegenden Änderungen vorgesehen. Die seitherigen Ansätze werden weiterverfolgt. Zu den Aufgaben der Digeno zählt neben der Vermittlung von Hilfebeziehern in Arbeit die Schuldnerberatung, die Job-Häuser sowie Arbeits- und Sozialtrainings.

Im Vergleich zu den Vorjahren wird mit leicht reduzierten Umsatzerlösen gerechnet. Vermehrt sollen Flüchtlinge in die Angebote der Digeno integriert werden. Ihr Anteil nehme schon jetzt zu.

Die Anzahl der Mitarbeiter soll bei 55 Beschäftigten (ehemalige ALG-II-Bezieher) plus 20 Stamm- und Anleitungskräfte gehalten werden. Geplant wird mit Umsatzerlösen 2018 von gut 2,4 Millionen Euro. Dem stehen unter anderem ein Materialaufwand von 510 000 Euro, Personalkosten von knapp 1,7 Millionen Euro und Aufwendungen von 214 000 Euro gegenüber. Im Investitionsplan stehen 85 000 Euro, Kreditaufnahmen sind nicht vorgesehen.

Kreisrat Volker Mackert gratulierte zum „20. Geburtstag“ der „innovativen, gesunden und erfolgreichen Kreis-Tochter“. Sie mache „Sozialpolitik à la bonne heure“.

Weitere Fraktionssprecher schlossen sich dem an. sab