Neckar-Odenwald

Trauerwege Stationen in den Kirchen Hardheim und Höpfingen

Hilfen für Trauernde und Trostsuchende

Hardheim/Höpfingen.In den Kirchen St. Alban ist wieder ein Trostweg mit Impulsstationen aufgebaut. In Hardheim beleuchten die sechs Stationen das Thema Abschied und Trauer um einen Menschen aus verschiedenen Blickwinkeln.

In der ersten Nische begegnet man der Unsicherheit im Umgang mit Trauernden. Von der Aussage: „Niemand spricht mehr mit mir“ bis hin zu dem Wunsch „Sprich mich bitte nicht an“ kann die Bandbreite der Befindlichkeiten groß sein. Wie also handeln, wenn die Bekannten einen lieben Menschen verloren haben, wenn die Nachbarin trauert? Darauf versuchen die Impulse an dieser Station Antwort zu geben.

Halt und praktische Tipps

Der zweite Tisch ist von der Selbsthilfegruppe trauernder Eltern gestaltet. Hilfestellungen, Erfahrungsberichte und praktische Tipps finden sich hier.

Im Torhaus vor der Pietà kann man zur Ruhe zu kommen und die Eindrücke und Gedanken ins Gebet zu fassen. Außerdem gibt es das Angebot, sich mit der Frage „Was gibt mir Halt im Leid?“ auseinander zu setzen.

Aus der Sicht Jugendlicher beschäftigt sich die vierte Station mit dem Thema und bietet an, auf vielfältige Weise Wege zu suchen, die Trauer nicht in sich zu vergraben. Ganz praktisch kann man Leuchtsteine gestalten, ein Gedenkbüchlein führen und einiges mehr.

Den Begleiter an der Seite spüren, die Zusage hören: „Du bist nicht allein“, das darf der Besucher an der letzten der gestalteten Stationen erfahren. Eine eindrücklich gestaltete Karte setzt diese Zusage ins Bild.

Den Abschluss bildet der „Tisch der Erinnerung“ mit den Gedenkbüchern der Verstorbenen seit 2010.

In St. Ägidius, Höpfingen laden zwei Stationen im Eingangsbereich der Kirche ein, ein wenig Zeit und Ruhe mitzubringen, um die Eindrücke auf sich wirken zu lassen.