Neckar-Odenwald

Berufsbildungswerk Mosbach-Heidelberg 57 Absolventen bei Entlassfeier verabschiedet

„Liegt an uns, was wir daraus machen“

Archivartikel

Mosbach/Heidelberg.„Ein Hoch auf uns“: Eine treffendere musikalische Einleitung als der Hit von Andreas Bourani wäre für die Absolventenfeier des Berufsbildungswerks (BBW) Mosbach- Heidelberg kaum denkbar gewesen. Insgesamt 57 Ausbildungsteilnehmende wurden in der Mosbacher Johanneskirche feierlich ins Berufsleben verabschiedet. Mit dabei waren viele Eltern, Angehörige, BBW-Mitarbeitende und Vertreter aus der Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Stimmungsvolle Musik steuerte die Schulband „Improvision“ des Auguste-Pattberg-Gymnasiums (APG) bei.

„Sie haben beste Voraussetzungen erworben, um die nächsten Schritte ins Berufsleben zu gehen.“ Mit diesen Worten verband BBW-Leiter Manfred Weiser an alle Unterstützer und Begleiter seine Glückwünsche und seinen Dank, den er ausdrücklich auch an die Eltern der Absolventen richtete. Denn diese hätten geholfen, „manchen Durchhänger“ in der Ausbildung zu überwinden. Der Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim, Stefan Schubert, dankte dem BBW für die gute Zusammenarbeit. Deren Ergebnis könne sich tatsächlich sehen lassen, denn schon zur Entlassfeier hatte gut die Hälfte der BBW-Absolventen einen Arbeitsvertrag in der Tasche. Und auch die anderen hätten „gute Chancen, eine dauerhafte Beschäftigung zu finden“, wie Schubert betonte. Zuvor hatten Pfarrer Richard Lallathin, BBW-Lehrerin Katharina Lellek und der BBW-Auszubildende Sören Plutowka bei einer Andacht Fürbitten für die Absolventen gesprochen und in einer Bilderschau auf die gemeinsame Studienfahrt zur Gedenkstätte Grafeneck zurückgeblickt.

Seit 2011 unterhält das BBW einen Standort in Heidelberg, der stetig ausgebaut wurde und inzwischen fest in der dortigen Ausbildungslandschaft verankert ist. Und so ließ es sich auch der Heidelberger Bundestagsabgeordnete Lothar Bindung nicht nehmen, in einer launigen Rede die BBW-Absolventen zu beglückwünschen. Der Landtagsabgeordnete Dr. Albrecht Schütte wiederum beschrieb die duale Ausbildung in Theorie und Praxis als weltweites Erfolgsmodell. Ebenso hob Mosbachs Oberbürgermeister Michael Jann die Bedeutung der handwerklichen Berufsfelder hervor, von denen viele am Berufsbildungswerk angeboten werden.

Stolz war auch in den Gesichtern der Absolventen abzulesen, die anschließend ihre Zeugnisse entgegennahmen und von den Johannes-Diakonie-Vorständen Dr. Hanns-Lothar Förschler und Jörg Huber beglückwünscht wurden.

Ein ganz besonderes Lob bekam Lisa Held. Die Auszubildende bewährte sich in ihrem Fach Metalltechnik und damit in ihrem Jahrgang als einzige Ausbildungsteilnehmerin in einem männlich geprägten Beruf so gut, dass sie mit 95 von 100 möglichen Punkten den Preis als diesjährige Prüfungsbeste bekam. Ihr und allen anderen Absolventen galten die Schlussworte der Ausbildungsteilnehmerin Isabella Schlicksupp nach der erfolgreichenAusbildung: „Es liegt an uns, was wir daraus machen.“

Zu den erfolgreichen Absolventen gehören: Jason Adler, Marco Amato, Ali Balija, Jonas Bayer, Marvin Blassauer, Daniel Boger, Benedikt Braun, Mathias Bulut, Marcel Bursian, Patrick D´Apolonia, Raphael Da Silva-Augel, Tugay Dunuk, Maximilian Endl, Dennis Fehlemann, Katharina Filbert, Maximilian Ganz, Severine Gruber, Lisa Held, Marcel Hoffuri, Christian Klein, Marcel Kohl, Lukas Kollmer, Annalena Krämer, Jörg Krämer, Philipp Krüger, Tamara Krüger, Johannes Kücük, Daniele La Mazza, Maximilian Leutz, Agron Meha, Dominik Merz, Marcel Minihoffer, Lukas Münch, Jana Perl, Stephan Persy, Marius Pföhler, Marvin Phanaphet, Steven Rejlik, Matthew Reppenhagen, Jens Reubold, Morgana Rosenbusch, Dennis Sandrisser, Markus Schad, Johannes Schengel, Isabella Schlicksupp, Tobias Schulze, Patrick Schütthelm, Frank Staderini, Pascal Strüb, Nicole Tatusch, Kevin Thiessen, Simon Trossel, Andre Van Hoorn, Chiara Weidner, Kevin Welzel, Sarah Wintergerst und Ian Würfel.