Neckar-Odenwald

Im „Haus der Wirtschaft“ Austausch zu aktuellen Themen

Mobilität und Bildung standen im Fokus

Neckar-Odenwald-Kreis.„Der Neckar-Odenwald-Kreis ist ein wichtiger Bestandteil der Metropolregion Rhein-Neckar“, so der gemeinsame Befund von Manfred Schnabel, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar, und Landrat Dr. Achim Brötel bei dessen Besuch im IHK-„Haus der Wirtschaft“ in Mosbach. An dem Gespräch nahmen auch IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Nitschke und IHK-Standortleiter Dr. Andreas Hildenbrand teil. „Es ist für mich immer sehr spannend, zu hören, wo den Unternehmen der Schuh drückt und wo sie die Unterstützung des Landkreises benötigen“, unterstrich Dr. Brötel die Wichtigkeit dieses Dialogs zwischen Wirtschaft und Politik.

Praktischer Nutzen

Schnabel und Dr. Brötel zeigten sich überzeugt, dass die Metropolregion Rhein-Neckar einen praktischen Nutzen für die Menschen haben müsse. Im Mittelpunkt des Meinungsaustausches standen des Weiteren die Themen Mobilität und Bildung. Schnabel und Dr. Brötel waren sich einig darin, dass die Verkehrsinfrastruktur auszubauen sei. Realistisch seien neben dem dreispurigen weiteren Ausbau der B27 und der B292 Richtung Sinsheim zusätzliche Projekte auf der Schiene.

Die Verlängerung der Neckarschleusen sei von großer Relevanz, damit der Neckar von 135-Meter-Schiffen aus dem Rhein direkt befahren werden könne, um so die Straßen vom Schwerlastverkehr zu entlasten.

Im Bildungsbereich komme der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach große Bedeutung zu. Die Erweiterung des Campus in Mosbach sei wichtig sowohl für die mit ihr kooperierenden Unternehmen als auch für die Entwicklung von Mosbach als Bildungsstandort, wie beide betonten.

Ausbau geht voran

Der flächendeckende Breitbandausbau gehe voran, berichtete Dr. Achim Brötel. Der Neckar-Odenwald-Kreis sei hier weiter als andere Kreise. Nur die Fördervorgaben der EU machten Dr. Brötel Sorgen: Diese müssten dahingehend verändert werden, dass auch höhere Übertragungsgeschwindigkeiten gefördert werden dürften. ihk