Neckar-Odenwald

Zentrale SPD-Maifeier in Binau Festrede von Rene Friedrich

Noch viele Ziele, für die es sich zu streiten lohnt

Archivartikel

Binau.Als im Jahr 1984 im Binauer SPD-Ortsverein die Idee aufkam, den Einzug vom Ortsvereinsvorsitzenden Gerd Teßmer in den Stuttgarter Landtag mit einer Maifeier im Ortsteil Siedlung zu begehen, ahnte niemand, dass sich daraus eine Tradition entwickeln würde. Jahr für Jahr entwickelte sich die SPD-Feier in der Siedlung mit Mairede und gemütlichem Beisammensein. In diesem Jahr fand die Feier zum „Tag der Arbeit“ bereits zum 36. Mal statt und bei herrlichem Wetter war den ganzen Tag was los rund um das Dorfgemeinschaftshaus am Bahnhof.

Der Binauer SPD-Vorsitzende Gerd Teßmer begrüßte auch Delegationen der SPD-Ortsvereine Obrigheim, Mosbach, Neckargerach, Elztal, Fahrenbach, Billigheim und eine Delegation der Naturfreunde. Teßmer wies darauf hin, wie schwer es Ende des vorletzten Jahrhunderts war, diesen „Tag der Arbeit“ als Feiertag zu etablieren und damit die Forderung für gerechten Lohn und Arbeiterrechte durchzusetzen. Diese Erfolge gelte es zu bewahren und über diesen „Tag der Arbeit“ hinaus zu würdigen.

Die Festrede hielt Bürgermeister Rene Friedrich. Er bedankte sich zunächst bei den Binauer Sozialdemokraten für diese nach wie vor einzige Traditionsveranstaltung in der Siedlung. Dann erinnerte er an die Erfolge der Arbeiterbewegung und aus deren Organisationen wie Gewerkschaften, Sozialdemokraten, Naturfreunde und Arbeiterwohlfahrt und die damals erstrittenen Ziele wie Freiheit, Gleichheit und Solidarität. Auch heute seien gleicher Lohn für gleiche Arbeit, Mindestlohn und sichere Rente immer noch Ziele, für deren Erhaltung und Verbesserung es sich zu streiten lohne.

Bürgermeister Friedrich erinnerte aber auch an besondere Jubiläen in diesem Jahr wie die Gründung der deutschen Republik und der Arbeiterwohlfahrt. Er appellierte verloren geglaubte, aber immer geltende Werte wie Zusammengehörigkeitsgefühl und bürgerschaftliches Denken und Engagement für die Demokratie zu pflegen.

Der Vorsitzende Gerd Teßmer dankte den zahlreichen Helfern und Bürgermeister Rene Friedrich für die Mai-Rede. rt