Niederstetten

Motorsportfreunde Ettetal Spannender Slalom auf dem Zivilflugplatz in Niederstetten

47 Fahrer ließen nichts anbrennen

Packende „Slalom-Action“ und knappe Entscheidungen gab es kürzlich beim Slalom der Motorsportfreunde Ettetal auf dem Zivilflugplatz in Niederstetten.

Niederstetten. 47 Starter aus nah und fern machten sich kürzlich auf den Weg nach Niederstetten, um am dritten Lauf des Unterland-Hohenlohe-Odenwald-Pokals teilzunehmen. Dieser wurde wieder von den Motorsportfreunden Ettetal auf dem Hallenvorfeld des Zivilflugplatzes Niederstetten ausgetragen.

Die Organisation der Veranstaltung klappte ohne größere Probleme, und so konnte Starter Albert Sbongk pünktlich um 10.15 Uhr das erste Fahrzeug auf die Strecke lassen. Als letzter Fahrer überquerte gegen 16.30 Uhr Sven Glass die Ziellinie, und dies auch noch sehr erfolgreich. Der für den ADAC-OC Winnenden auf einer Opel Kadett C Limo Startende war Tagesschnellster. Er gewann nicht nur seine Klasse, sondern holte sich auch noch den Gruppensieg und setzte in seinem zweiten Lauf die schnellste Einzellaufzeit des Tages.

Dicht dahinter platzierte sich Jürgen Glass vom gleichen Club und auf demselben Fahrzeug. Platz drei in der Klasse H über 1600 erreichte Günther Fertig, der mit seinem Opel Kadett C Coupé für den MSC Rhön an den Start ging. Auf den weiteren Plätzen folgten Thomas Grimm und Rolf Herrmann.

Begonnen hatte die Veranstaltung mit den seriennahen Fahrzeugen der Gruppe G, da in der G5 zu wenige Teilnehmer genannt hatten. Diese wurde mit der G3 und G4 zusammengelegt, wo Fahrzeuge mit einem maximalen Leistungsgewicht zwischen 11 und 15 kg/KW starten dürfen. Marcel Wolf (BMW 316i) vom RKV Ilsfeld hatte in dieser mit zehn Startern besetzten Klasse die Nase vorn. Dahinter musst sich der für die Motorsportfreunde Ettetal startende Patrick Spahr (BMW 318is) aus Neckarwestheim wegen eines Pylonenfehlers, der ihm drei Strafsekunden einbrachte, einreihen.

Platz drei ging an Ralf Herzog, der auf einem Fiat 500 für den den HMC Öhringen an den Start ging. Bei den Fahrzeugen mit einem Leistungsgewicht bis 11kg/KW hieß der Sieger Peter Kalus vom MSC Weinsberg auf seinem BMW M3 vor Rudolf Brandl, der mit seinem Porsche 911 GT3 für den MSC Walldürn an den Start ging.

Platz 3 sicherte sich Ralph Beck vom RAMC Nördlingen auf einem BMW 335ix. Nach einer kurzen Mittagspause gingen die Akteure der Gruppe F bis 1600 ccm an den Start. Hier setzte sich Jens Glass im Opel Corsa A GSI, startend für den ADAC OC Winnenden, knapp gegen die Honda CRX Fraktion durch.

Platz zwei holte sich Dietmar Stecker und Platz vier ging an die schnellste Dame, Sarah Pfaff. Beide starteten auch für den ADAC-OC Winnenden. Dazwischen schob sich noch Louis Herrmann auf Platz drei, der für den ADAC-OC Schwäbisch Hall an den Start ging. Nun rollten die Piloten der Klasse F bis 2000 ccm in den Vorstart ein. Dieser war mit elf Teilnehmern gut gefüllt und hier fiel dann auch die knappste Entscheidung.

Nach packenden drei Läufen lag Klassensieger Timo Maier (ACV MSC Göge auf BMW 318is) lediglich 2/100 Sekunden vor dem zweiten Willi Schittenhelm (AC Horb auf BMW E30). Platz drei sicherte sich Michael Schumacher auf seinem Polo G40. Mario Heß, der für die Motorsportfreunde an den Start ging, musste sich nach zwei Pylonenfehler auf seinem Astra GSI 16V mit Platz sieben zufrieden geben. Die mit sieben Startern besetzte Klasse konnte Udo Roller in seinem BMW 330i für den RKV Lomersheim gewinnen. Der zweite Platz ging an den Ford Fiesta ST-Piloten Maximilian Gladbach (ADAC-OC Winnenden) vor Karl-Heinz Höpfer (MSC Weinsberg) auf BMW Z3 M.

In Gruppe H bis 1600 ccm ließ Mario Abbate aus Wallhausen, der mit seinem Smart Roadster für den ADAC-OC Schwäbisch Hall an den Start ging, nichts anbrennen. Er markierte in allen drei ausgetragenen Wertungsläufen die schnellste Zeit und gewann mit elf Sekunden Vorsprung vor Peter Hilcher auf Golf 2 (MSC Ludwigsburg). Auf Platz drei landete Manuel Schopf vor Sven Betinski. Auch drei Rookies, die einmal Rennluft schnuppern wollten, waren dabei. Möglich ist das vorab mit dem Erwerb einer Lizenz oder durch eine DMSB-Startzulassung. Platz ein holte sich Christian Hofmann (Boxberg) vor Johannes Schneider (Külsheim), beide auf Renault Twingo RS. Jochen Kühnel, für die Motorsportfreunde Ettetal am Start, haderte etwas mit den Pylonen. Und so blieb für ihn auf seinem VW Golf G60 Syncro nur Platz drei.

Zahlreiche Helfer haben die Veranstaltung möglich gemacht. Darunter die Flugbetrieb Niederstetten GmbH, die BW-Sportfluggruppe Niederstetten sowie das Team rund um die Fliegerstube sowie das DRK Niederstetten.