Niederstetten

Gemeinderat Über geplantes Umspannwerk beraten

Begrünung nicht möglich

Archivartikel

Niederstetten.Nachdem in der Januar-Sitzung dem Gemeinderat zwei Varianten zum geplanten Umspannwerk vorgestellt worden waren, bat das Gremium um Änderungen und Ergänzungen der Planung: Anbringung einer Begrünung auf der Giebelseite Richtung Vorbachzimmern kommend, Verlängerung der Zwischendecke, um eine optische Minimierung der Höhe zu erreichen und Bilder von der Wandverkleidung. Nach Mitteilung von Benjamin Czernin nahm Architekt Andreas Wirch wie folgt Stellung: Aufgrund der Nähe zu geplanten 110- kV-Transformatoren müsse ein Teil der Giebelseite hohen brandschutztechnischen Anforderungen entsprechen, daher sei eine Begrünung nicht möglich. Ein weiterer Wunsch, eine Verlängerung der Zwischendecke, erscheint ihm kontraproduktiv, da Nischen für witterungsbedingten Schmutz geschaffen werden und Tiere sich einnisten könnten. Bei zwei Enthaltungen sprach sich der Gemeinderat unter der Leitung des ersten Stellvertretenden Bürgermeisters Richard Nörr – Bürgermeister Rüdiger Zibold war erkrankt – dafür aus, wegen der Nichtbegrünung auf die ehemals vorgeschlagenen sieben vertikalen Lamellen nicht zu verzichten und das Gebäude mit hellen Kalksandsteinen mit gemörtelten Stoßfugen zu verkleiden. brun