Niederstetten

Am 21. April in Wiesenbach Josef Müller erzählt aus seinem außergewöhnlichen Leben

Filmreife Lebensgeschichte im Gepäck

Archivartikel

Wiesenbach.Von Anne Will über Frank Plasberg bis hin zu Markus Lanz – alle TV-Größen haben ihn interviewt und alle waren fasziniert von seiner Vita: Am 21. April kommt der mittlerweile bekannteste „beste Schurke“ Deutschlands um 20 Uhr nach Wiesenbach in die Lötholzhalle, um dort seine filmreife Lebensgeschichte zu erzählen. Josef Müller, geboren 1955, ist seit seinem 17. Lebensjahr durch einen Verkehrsunfall querschnittgelähmt und seither im Rollstuhl. Dies hielt ihn nicht davon ab, in jungen Jahren erfolgreich Karriere als Steuer- und Anlageberater mit vier eigenen Kanzleien in München und Wittenberg zu machen. Sex, Drogen, wilde Partys, Mafia-Kontakte und jede Menge Geld – das war sein Leben. Unter den Schönen und Reichen führte er ein luxuriöses Leben, bis ihn schließlich seine Gier nach Geld und Ansehen zu Fall brachte und aus ihm ein Millionenbetrüger und Geldwäscher wurde.

Eine filmreife Jagd à la James Bond führte ihn rund um den Erdball und endete für ihn schließlich im Gefängnis. Dort hatte er eine Begegnung mit Gott. Noch im Gefängnis begann er Theologie zu studieren, um diesen Gott näher kennen zu lernen. Nach viereinhalb Jahren wurde Josef Müller vorzeitig entlassen und ist heute erfolgreicher Buchautor und Vortragsredner. Seine Erfahrungen und Erlebnisse hat Müller in dem Buch „Ziemlich beste Schurken“ zusammengefasst. In Wiesenbach wird er von seinem turbulenten Leben und dem, was ihm heute wichtig ist, berichten. Der Eintritt ist frei.