Niederstetten

TV Niederstetten Erfolgreiche Gürtelprüfungen bei der Judo-Abteilung

Fünf freuen sich über weiß-gelben Gürtel

Archivartikel

Niederstetten.„Die Kleinsten müssen von den Besten trainiert werden“, fordert Judo-Bundestrainer Richard Trautmann. Diese Forderung wird beim TV Niederstetten eins zu eins umgesetzt, indem die ehemalige Bundesligakämpferin und amtierende Landes-Kattameisterin Anita Glaser (3. Dan, Trainer B- Lizenz) sich um die Anfänger kümmert

Dabei geht es im Besonderen um die Grundlagen des Judo. Fallen, nach rechts, links und nach hinten, ohne sich oder anderen weh zu tun, Ukemi genannt, ist das erste, was man im Judo lernt. Den Partner am Boden festzuhalten, richtig zu belasten, um seine Bewegungsfähigkeit einzuschränken, aber auch sich aus einem Haltegriff zu befreien, das nächste.

Im Stand wird der große Hüftwurf (O-Goshi) der Hüftschwung (Uki-Goshi) sowie der große Außensturz (O Soto Otoshi) gelehrt. Nachdem die Techniken in der Grundversion vermittelt wurden, ist die Anwendungsaufgabe an der Reihe. Hierbei werden alle Techniken in einer sinnvollen Bewegungssituation, wie es auch im Kampf vorkommt, trainiert.

Gleiches gilt für das Randori. Das ist ein freier Übungskampf, bei dem es – im Gegensatz zum Wettkampf – nicht auf das Siegen ankommt, sondern darum, die erlernten Techniken in der Kampfsituation anzuwenden. Im Randori zeigt sich auch, ob der Judoka die zehn Judowerte wie Mut, Respekt oder Höflichkeit verinnerlicht hat. Das alles haben Alex Mc Lean, Nina Glaser, Lili Marlen Hauf. Tymoteusz Neumann und Yagana Mohammadi bei der Prüfung zum achten Kyu gezeigt, wobei besonders die schönen Fallübungen von Tymoteusz,Lili-Marlen und Nina erwähnt werden müssen. Prüfungsbester war Tymoteusz.

Den weiß-gelben Gürtel, der die jungen Judokas berechtigt, an Wettkämpfen teilzunehmen, sowie die Urkunde wurden den strahlenden Kindern von Abteilungsleiter Uwe Ludewig und Prüferin Anita Glaser überreicht.

Während der Sommerferien müssen die Niederstettener Judokas auf das Training verzichten.

Das zweite Halbjahr beginnt mit einem Kracher: Zeltlager am Hollenbacher See ( 7. bis 9. September), wobei es gelungen ist, den Gewaltpräventionsbeauftragten der Polizei, Joachim Collmar, als Trainer zu gewinnen.

Collmar, dem erst vor kurzem der 3. Dan verliehen wurde, wird Judo-Selbstverteidigung, wie sie im der Prüfungsordnung gefordert wird, lehren.

Aufgerufen zu diesem Training sind alle interessierten Judokas.

Nach den Ferien sind die Trainingszeiten für Kinder dienstags von 18 bis 19.30 Uhr, anschließend ist Erwachsenentraining bis 21.15 Uhr, freitags ist Kindertraining von 18 bis 19.45 Uhr, anschließend Erwachsenentraining bis 21.15 Uhr.

Interessierte Erwachsene und ältere Jugendliche können jederzeit in das Judotraining einsteigen. Ein Anfängerkurs für Kinder ist in Vorbereitung, der Beginn wird rechtzeitig bekanntgegeben.