Niederstetten

Niederstetten Landwehr stellt Antrag zu Scharly-Attacken

„Gegen jede Art von Falschdarstellung“

Archivartikel

Niederstetten.Vollste Unterstützung erhielt Roland Landwehr von allen Niederstettener Stadträten für seinen nicht alltäglichen Antrag in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates.

Er habe lange mit sich gerungen und überlegt, wie man am besten auf die permanenten Auftritte und emails des Niederstettener Bürgers Franz Scharly reagieren solle, so Landwehr. Solle der Rat die permanenten Angriffe und Unterstellungen seriös und ernsthaft beantworten, mit Ignoranz begegnen oder ihm den Fehdehandschuh hinwerfen?

Aufgrund der jüngsten Vorkommnisse und im Bewusstsein der Verantwortung, die er als Stadtrat von Niederstetten trage, sehe er sich leider dazu gezwungen, nicht länger schweigen zu wollen und in der Öffentlichkeit Stellung zu nehmen, führte Landwehr weiter aus. Franz Scharly greife in seinen Stellungnahmen aktuelle Themen aus der Kommunalpolitik auf und vermische bewusst Fakten mit Vermutungen, Mutmaßungen, Unterstellungen und ziehe daraus willkürlich seine Schlüsse. Scharly schrecke auch nicht vor persönlichen Angriffen und Diffamierungen zurück, so der Stadtrat.

Bisher sei hauptsächlich Bürgermeister Zibold Zielscheibe gewesen, doch dies habe sich ausgeweitet, auch auf Mitarbeiter der Stadt Niederstetten. Auch in Sorge, dass Franz Scharly zukünftig vermehrt die neue Bürgermeisterin Naber in ähnlicher Art und Weise diskreditieren werde, sehe er sich gezwungen zwei Beschlussanträge zu stellen, erklärte Roland Landwehr.

In der anschließenden Diskussion, in der sich das komplette Gremium ausdrücklich zu 100 Prozent hinter Landwehr stellte, wurde nachfolgender Beschluss einstimmig gefasst, „Wir, der Gemeinderat der Stadt Niederstetten, fördern aktiv den Austausch und die Kommunikation mit der Bevölkerung. Wir stellen uns aber gegen jegliche Art der Falschdarstellung, Mutmaßung und Unterstellung. Wir verbitten uns ausdrücklich persönliche Angriffe und Diffamierungen der Angestellten der Stadt sowie der Mitglieder ihrer Organe“.

Bevor über den zweiten Antrag entschieden wird, sollen noch einige Dinge abgeklärt werden.