Niederstetten

Gerhards Marionetten Wiederaufnahme von „Der gestiefelte Kater“ und „Räuber Hotzenplotz“

Glück machen und Dieb fangen

Archivartikel

Schwäbisch Hall.Gerhards Marionettentheater spielt im März für Kinder und Erwachsene das Märchen „Der gestiefelte Kater“ von den Gebrüdern Grimm und im April „Der Räuber Hotzenplotz“ von Otfried Preußler.

Spieltermine „Der gestiefelte Kater“ (Dauer der Inszenierung: rund 60 Minuten): 8., 17., 20. März um 15 Uhr beziehungsweise um 14 Uhr (nur 20. März). „Der Räuber Hotzenplotz“ (70 Minuten): 22., 23., 24 und 25. April um 15 Uhr.

In „Der gestiefelte Kater“ wird die Geschichte eines Müllers erzählt, der drei Söhne hatte. Als nun der alte Müller gestorben war, bekam der älteste Sohn die Mühle, damit er das Korn mahlen konnte, der Zweitälteste bekam den Esel, damit er das Korn tragen konnte und für den Jüngsten blieb nur der Kater. Wie sich nun der junge Müllerssohn Gedanken macht, was er mit dem Kater nur anfangen soll, stellt er fest, dass der Kater sprechen kann. Der Kater verspricht dem Müllerssohn, er werde mit ihm schon sein Glück machen, er erbittet sich jedoch ein Paar Stiefel. Der Kater bekommt sie und beide machen sich auf. Der gestiefelte Kater verhilft dem Müllerssohn zu königlichen Kleidern, der Gunst des Königs und zu dem prachtvollen Schloss eines bösen Zauberers.

In „Der Räuber Hotzenplotz“ stiehlt dieser die Kaffeemühle von Kasperls Großmutter. Diese Kaffeemühle ist eine ganz besondere Kaffeemühle. Kasperl hat sie der Großmutter zum Geburtstag geschenkt. Wenn man mit der Mühle Kaffee mahlt, spielt sie „Alles neu macht der Mai“. Der Kasperl und sein Freund Seppel sind über den Raub empört und machen sich auf, den Räuber zu fangen, um ihm die Kaffeemühle wieder abzunehmen und den Räuber dem Polizeiwachtweister Dimpfelmoser zu übergeben.