Niederstetten

Jako-Cup in Niederstetten FSV Waiblingen bezwang den Drittliga-Nachwuchs aus Würzburg / SGM Weikersheim gewann das Vormittagsturnier

Hochklassige Spiele begeistern die Fans

Der FSV Waiblingen hat beim Jako-Cup der D-Junioren den Drittliga-Nachwuchs aus Würzburg bezwungen. Das Vormittagsturnier gewann die SGM Weikersheim.

Niederstetten. Wegen der enormen Anzahl von 26 teilnehmenden Mannschaften wurden beim hochklassigen Jako-Cup der D-Junioren in Niederstetten gleich zwei Turniere ausgetragen. Titelverteidiger Hollenbach ist überraschend bereits in der Vorrunde ausgeschieden.

Das Vormittags-Turnier wurde in zwei Gruppen mit jeweils fünf meist regionalen Mannschaften ausgetragen. Gruppe A entschied der TSV Blaufelden für sich, Gastgeber TV Niederstetten II zog als Gruppenzweiter ebenfalls ins Halbfinale ein. Ausscheiden mussten die SGM Gommersdorf/Krautheim II, die JF Ravenstein und der TSV Röttingen.

Klare Verhältnisse gab es in Gruppe B, die der TSV Ilshofen mit vier Siegen für sich entschied, auch die SGM Weikersheim kam souverän weiter. Die SGM Langenburg/Dünsbach/Gerabronn schied aus, ebenso der TV Niederstetten III und der SV Wachbach. Im Halbfinale setzte sich Weikersheim klar mit 4:1 gegen Blaufelden durch, Ilshofen gewann knapp mit 1:0 gegen Niederstetten II und zog damit ebenfalls ins Finale ein.

Im Spiel um Platz drei sicherte sich der TSV Blaufelden mit einem 5:1 gegen Niederstetten II den letzten Platz auf dem Treppchen, im Endspiel kam es zur Neuauflage der Vorrunden-Begegnung zwischen Weikersheim und Ilshofen. Im Gruppenspiel hatte noch der TSV Ilshofen mit 3:1 gewonnen, im Finale lief aber der TSV Weikersheim zu Hochform auf und setzte sich diesmal sicher mit 4:1 durch: der Siegerpokal des Vormittags-Turniers geht also nach Weikersheim.

Titelverteidiger ausgeschieden

Das Nachmittags-Turnier war hochklassig besetzt, wegen der kurzfristigen Absage der SG Weinstadt stellte Gastgeber Niederstetten erneut zwei Mannschaften. Einige der hochgehandelten Mitfavoriten mussten bereits nach der Vorrunde die Heimreise antreten, darunter auch Titelverteidiger Hollenbach. Äußerst spannend ging es in Gruppe A zu, in der sich letztlich die TSG Hofherrnweiler durchsetzte. Die SG Lauda/Gerlachsheim folgte ebenfalls ins Viertelfinale, der TSV Schmiden musste sich nur knapp wegen der weniger erzielten Treffer geschlagen geben. Selbst Schlusslicht Niederstetten II hätte sich mit einem Erfolg im letzten Gruppenspiel noch den Sieg in dieser ausgeglichenen Gruppe holen können.

Sehr stark war auch Gruppe B besetzt, in der sich der TSV Neu-Ulm noch vor dem Drittliga-Nachwuchs der Würzburger Kickers durchsetzte. Die TSG Backnang schied ebenso aus wie das kurzfristig zusammenstellte Team des TV Niederstetten IV, deren Spieler bereits am Vormittag im Einsatz waren.

In Gruppe C schieden überraschend gleich zwei Mitfavoriten nach der Vorrunde aus: die SGM Gommersdorf/Krautheim sicherte sich den Gruppensieg vor der SGM Böbingen/Mögglingen. Der FV Löchgau, der mit diesem Jahrgang bereits den Jako-Cup gewinnen konnte, musste wegen des schlechteren Torverhältnisses ebenso ausscheiden wie der hochgehandelte Bayernliga-Nachwuchs vom Würzburger FV, der sich ebenfalls schon in die Siegerliste eintragen konnte.

Mindestens ebenso hochklassig und ausgeglichen verliefen die Partien in Gruppe D, in der sich letztlich der FSV Waiblingen den Sieg holte. Auch der Friedrichshaller SV zog ins Viertelfinale ein und warf damit die Sieger der beiden Vorjahre aus dem Turnier: Titelverteidiger Hollenbach kam auf den dritten Platz, im Jahr zuvor triumphierten die Sportfreunde Schwäbisch Hall in Niederstetten, die Letzter wurden in dieser Gruppe. Im ersten Viertelfinale scheiterte dann auch der Sieger von 2011, die TSG Hofherrnweiler musste sich den Würzburger Kickers mit 0:3 geschlagen geben. Der TSV Neu-Ulm besiegte die SG Lauda/Gerlachsheim deutlich mit 5:1, der FSV Waiblingen setzte sich gegen die SGM Böbingen/Mögglingen sogar mit 5:0 durch. Lediglich die SGM Gommersdorf/Krautheim musste gegen den Friedrichshaller SV ins 10-Meter-Schießen, gewann aber doch noch mit 7:6 und zog ebenfalls ins Halbfinale ein. In der Vorschlussrunde zeigten sich die Würzburger Kickers erneut souverän und zeigten Gommersdorf beim 3:0-Erfolg deutlich die Grenzen auf. Neben dem Drittliga-Nachwuchs zog auch der FSV Waiblingen ins Endspiel ein, der sich im anderen Halbfinale mit 3:1 gegen Neu-Ulm durchsetzte. So ausgeglichen die Gruppenspiele verlaufen sind, so deutlich gingen überraschenderweise die Finalspiele aus: Neu-Ulm holte sich mit einem überzeugenden 3:0 gegen die SGM Gommersdorf/Krautheim den dritten Platz in diesem hochklassigen Teilnehmerfeld.

Im Endspiel um den Jako-Cup treffen dann die beiden dominierenden Teams dieses langen Turniertages aufeinander, nämlich die Würzburger Kickers und der FSV Waiblingen. Und auch dieses letzte Spiel endete überraschend deutlich: Waiblingen gewann mit 3:0 durchsetzen und sicherte sich damit den großen Wanderpokal der D-Junioren. ol