Niederstetten

Zuchtviehauktion Manuap-Tochter aus dem Betrieb Schmidt/Creglingen-Schön erzielt den Tageshöchstpreis

Hohe Nachfrage in allen Gattungen

Ilshofen.Bei der jüngsten Zuchtrinder- und Nutzkälberauktion der Rinderunion Baden-Württemberg in Ilshofen wurden insgesamt 34 melkende Tiere sowie 347 Kälber und vier weibliche Fresser zum Verkauf angeboten und allesamt flott zu stabilen Preisen verkauft.

Holsteins: Die beiden vom Betrieb Weidner aus Künzelsau-Steinbach angebotenen Jungkühe präsentierten sich mit jeweils über 36 kg Milch leistungsstark und wie auch von diesem Betrieb üblich sehr korrekt im Exterieur. Leider waren nur wenige Holsteinkunden anwesend, so dass sie für durchschnittlich 1390 Euro günstig erworben werden konnten.

Fleckvieh: Neben einer Zweitkalbskuh standen hier 31 Jungkühe mit einem hohen Durchschnittsgemelk von 30 kg Milch zum Verkauf. An der Spitze ging eine korrekte und mit 34,7 kg Milch sehr leistungsstarke Waldbrand-Tochter von Familie Gommel aus Ditzingen, die 1800 Euro kostete. Ihr folgte eine mit hervorragendem Seitenbild und sehr hoch sitzendem Euter ausgestattete Manuap-Tochter vom Betrieb Schmidt aus Creglingen-Schön. Sie leistete über 31 kg Milch und erlöste mit 2000 Euro auch den Tageshöchstpreis. Bei sehr zügigem Marktverlauf ergab sich ein Durchschnittspreis von 1597 Euro.

Bullenkälber begehrt

Die 66 angebotenen Kuhkälber brachten im Mittel 75 kg auf die Waage und wurden für durchschnittlich 4,19 Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 314 Euro je Tier gut nachgefragt. Auch die Bullenkälber waren sehr begehrt.

Die durchschnittlich 83 kg schweren Tiere erlösten 6,01 Euro netto je kg Lebendgewicht bzw. 499 Euro je Tier.

Die nächsten Auktionen in Ilshofen finden am kommenden Mittwoch, 13. Juni (Kälber Fleckvieh) sowie am Donnerstag, 28. Juni (Großvieh und Kälber Holsteins u. Fleckvieh) statt. ths