Niederstetten

Ausflug der Landfrauen Französische Denkmäler und Städte besichtigt

In Straßburg pulsierte das Leben

Niederstetten.Der Wecker klingelte für 23 reisefreudige Landfrauen etwas früher als sonst. Pünktlich um 6 Uhr starteten sie mit dem Ziegler Reisebus zur Zweitägigen Busreise ins Elsass. Über die A 6 in Richtung Gemmingen steuerte der Fahrer die erste Etappe der Reise an.

Auf dem Bauernhofcafé Toskana der Familie Schukraft nahmen die Frauen an einer Hofführung teil. Der Gefügelhof Schukraft mit 20 000 Legehennen ist ein landwirtschaftlicher Familienbetrieb mit Schwerpunkt Ackerbau, Schweinemast und Legehennenhaltung.

Es wurde Zeit zur Weiterfahrt nach Straßburg. Bei strahlendem Sonnenschein überquerte man den Europabrücke in Kehl. Der Bus steuerte einen Busparkplatz an, dort stiegen die Frauen aus – es war der Treffpunkt für die Stadtführung. Bis diese losging, sah man sich die Gegend an. In der Nähe befand sich das Palais für Musik und Tanz, unter Bäumen tanzten einige Paare nach Swing-Musik. Es pulsierte das Leben, es war ein Kommen und Gehen, Busse aus verschiedenen Länder trafen dort ein. Nun war auch die Reiseleiterin eingetroffen, nach kurzer Begrüßung startete man die Besichtigung. Straßburg hat ein ausgebautes Radwege-Netz. Es ist circa 1230 Kilometer lang. Ständig kreuzen sich die Fuß- und Radwege. Strasburg verfügt über drei Universitäten, Johann Wolfgang von Goethe studierte in einer von ihnen.

Auf dem Weg zum Straßburger Münster sah man viele historische Gebäude und passierten Straßen und Plätze von historischer Bedeutung. Nach der Besichtigung des Münsters gingen die Landfrauen zur Schiffsanlegestelle. Von 16 bis 17 Uhr nahmen sie an einer Schifffahrt auf der Ill teil. Der Ill- Kanal schließt die Altstadt kreisförmig ein, vom Wasser aus hatte man eine gute Sicht auf die historischen Bauwerke. Zum europäischen Viertel zählt das Europäische Parlament, Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte und Europarat – auch der Arte-Sender ist dort angesiedelt. Straßburg ist offizieller Sitz des EU-Parlaments. Es gehört seit 1988 zum Unesco-Weltkulturerbe. Seine Altstadt lädt zum ausführlichen Bummeln ein. Aber der Bus wartete schon zur Weiterfahrt nach Erstein zum Hotel. Gegen 10.15 Uhr des nächsten Tages war Abreise nach Orschwiller, ein Besuch der Hoch Königsburg stand auf dem Programm.

Zur Hohkönigsburg

Am Parkplatz führte ein Fußweg hinauf zur Hohkönigsburg. Der Busfahrer hatte in der Zwischenzeit schon die Eintrittskarten besorgt. Jeder erkundete das Areal für sich. Nachdem sich alle wieder eingefunden hatten, starteten wir zur letzten Etappe nach Riquewihr.

Mit der Rundfahrt im „Bummelzug“ durch die Altstadt und Weinberge endete die Elsass-Reise. lf