Niederstetten

Freilandmuseum Ausstellung mit Fotos von Gerd Schneider

Innenansichten von Museumsgebäuden

Archivartikel

Wackershofen.Das Hohenloher Freilandmuseum in Schwäbisch Hall-Wackershofen bietet seinen Besuchern ab Sonntag, 30. Juni, eine weitere attraktive Sonderausstellung, zu sehen sind in der Remise des Steigengasthauses 40 analoge Schwarz-Weiß-Fotografien des Fotografen Gerd Schneider.

Spuren von Menschen

Mit seiner Hasselblad-Fotokamera und mit einem Stativ hat sich der Künstler über einen längeren Zeitraum immer wieder im Freilandmuseum auf Spurensuche begeben. Er spürt Motive auf, die von den Spuren der Menschen zeugen, ohne dass sie anwesend sind.

Die Räume, die er in den historischen Gebäuden des Freilandmuseums fotografiert hat, sind menschenleer und atmen doch, bei aller Verlassenheit, menschliches Leben. In seinen Fotografien hält er das Archaische dieser Architekturen fest, modelliert in seinen Bildern eine Welt der Stille und Ruhe. Er nutzt das Morgenlicht, ein Seitenlicht oder ein Licht, das die Dinge flüchtig streift, um die plastischen Eigenschaften von Gegenständen, von Mobiliar oder von architektonischen Formen herauszuarbeiten.

Durch die Beschränkung auf Grauwerte in seiner Fotografie lässt er die Formen in ihrer tonalen Abstufung bis hin zur Gegensätzlichkeit von Schwarz und Weiß umso deutlicher hervor treten.

Mit der Schwarz-Weiß-Fotografie, mit der Unterscheidung zwischen Schärfe und Unschärfe, mit den Detailaufnahmen und dem Interesse am Formalen bieten die Bilder von Gerd Schneider faszinierende Perspektiven auf räumliche Situationen, die in unmittelbarer Nähe des Ausstellungsorts entstanden sind.

Die Ausstellung wird um 15 Uhr im Steigengasthaus eröffnet.