Niederstetten

Polizeibericht Nach angeblichem Gasaustritt Schulen vorübergehend abgesperrt

Keine auffälligen Werte

Archivartikel

Rothenburg.Eine telefonische Mitteilung über Gasaustritt in einem Wohngebäude, verbunden mit einer konkreten Warnung führte am Dienstagvormittag einem größeren Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst. Zwei in der Dinkelsbühler Straße in der Nähe gelegene Schulkomplexe mit rund 1300 Schülern und Lehrkräften wurden vorsorglich für eine Stunde abgesperrt. Kurz vor 11 Uhr war bei der Einsatzzentrale über Notruf die Warnung einer Frau eingegangen, die eine konkrete Gefahrenlage in der Dinkelsbühler Straße auch für das Umfeld des betroffenen Anwesens befürchten ließ. Die Einsatzleitung veranlasste umgehend weitreichende Absperrmaßnahmen sowie die Räumung zweier Gebäudekomplexe mit rund 40 Wohneinheiten.

Sofort durchgeführte Messungen der Feuerwehr ergaben bei Betreten des Gebäudes keine auffälligen Werte. Die Wohnung, aus der der Notruf eingegangen war, wurde mit unmittelbarem Zwang geöffnet – es wurde dort niemand mehr angetroffen. Gegen 12 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden, nachdem das gesamte Anwesen mit negativem Ergebnis durchsucht worden war. Tatsächlich lag kein Gasaustritt vor. Der Schulbetrieb konnte während der Maßnahmen in geordneten Bahnen weiterlaufen. In diesem Zusammenhang ist das besonnene und kooperative Mitwirken der betroffenen Schulen hervorzuheben.

Die zunächst unbekannte Anruferin konnte am gestrigen Nachmittag identifiziert werden. Es handelt sich um eine 73-jährige Frau. Bei der Befragung stellte sich heraus, dass zu keiner Zeit eine Gefahr für Dritte bestand. Es wird wegen Missbrauchs des Notrufes ermittelt. pol