Niederstetten

Schwäbischer Albverein Ortsgruppe unternimmt anlässlich ihres 125-Jahr-Jubiläums eine 24-Stunden-Wanderung

Körperliche Herausforderung der ganz besonderen Art

Archivartikel

Niederstetten.Eine Herausforderung an Kondition und psychische Verfassung ist die 24 Stunden-Wanderung der Ortsgruppe Niederstetten des Schwäbischen Albvereins am 30. Juni/1. Juli. Rund um Niederstetten „zwischen Tauber und Jagst“ geht die Tour, die der Verein im Rahmen seines 125-Jahr-Jubiläums auf die Beine stellt.

24 Stunden-Wanderungen liegen voll im Trend. Davon zeugen die Jahr für Jahr länger werdenden Eventkalender mit Terminen für solche Wanderungen. In der Gruppe trauen sich die Hobby-Wanderer eher zu, lange Distanzen zu bewältigen. Große Events wie die „24 Stunden Trophy“ mit teilweise über 300 Teilnehmern und acht Veranstaltungen im Allgäu und den Bayerischen Alpen sind binnen weniger Wochen ausverkauft. Auch für die drei 24 Stunden-Wanderungen 2018 im Schwarzwald gibt es schon seit langem keine Tickets mehr.

In Niederstetten betritt der Schwäbische Albverein mit diesem Angebot Neuland. „In Hohenlohe gab es diese Wander-Herausforderung bislang noch nicht“, erklärt Helmut Leitner, Vorsitzender des Vereins. Man wolle jedoch zum Jubiläum „mal was Ausgefallenes auf die Beine stellen“. Nach den Erfahrungen mehrerer Nachtwanderungen mit mehr als 30 Kilometern Wegstrecke, wollte man noch eine „Schippe draufsetzen“ und dieses ungewöhnliche Ereignis wagen. Die Idee zu diesem besonderen Projekt kam aus der Gruppe „Junge Familien“. Für Bernd Fleck als Verantwortlichem der Gruppe ist es daher Ehrensache, die Wanderung in Angriff zu nehmen. Begrenzt ist das Event auf 30 Teilnehmer. Start und Ziel der Wanderung ist Niederstetten.

In einem Rundkurs führt der Weg über 72 Kilometer um das Gemeindegebiet mit Abstechern in den Landkreis Schwäbisch Hall und den Hohenlohekreis. Natürlich wird die gesamte Tour von ortskundigen Wanderführern begleitet. Für Verpflegung mit Speisen, kalten und warmen Getränken ist während der Wanderung natürlich gesorgt. Außerdem werden die Teilnehmer von einem sich im Begleitfahrzeug befindlichen DRK-Rettungssanitäter medizinisch versorgt. Geleitet werden die einzelnen Etappen jeweils von mehreren ortskundigen Wanderführern.

Zur Strecke: Start und Ziel ist in Niederstetten. Zunächst führt die Tour in südlicher Richtung. Vom Vorbachtal geht es über den Weilerhof ins Ettetal. In Zaisenhausen ist die erste Verpflegungsstation eingerichtet. Anschließend führt der Weg nach Nordwesten Richtung Schönbühl weiter. In Rüsselhausen, im Asbachtal, ist der nächste Verpflegungspunkt. In der Nacht wird das Vorbachtal gequert, bis die Gruppe am frühen Morgen Standorf im Rindbachtal erreicht. Hier ist ein Frühstück vorbereitet. Weiter geht’s über den im Besitz des Schwäbischen Albvereins befindlichen Landturm bei Lichtel. Auch hier ist eine Verpflegungsstation. Bei Krailshausen wird nochmals der Landkreis Schwäbisch Hall frequentiert. Über das Reutal führt der Weg nach Niederstetten zurück. Insgesamt werden rund 1000 Höhenmeter überwunden. Die Laufgeschwindigkeit ist mit vier km/h berechnet. Der Teilnehmerbeitrag inklusive Verpflegung beträgt 60 Euro.

Weitere Infos gibt es auf der Homepage http://niederstetten.albverein.eu. Anmeldungen nimmt Helmut Leitner unter E-Mail: helmutleitner@freenet.de entgegen.