Niederstetten

Jakobskirche Konzert mit der „Löwensteinischen Hofmusic“

Komponisten aus dem Vorbachtal

Niederstetten.„Raritäten der Harmoniemusik“ mit der „Fürstlich Löwensteinischen Hofmusic“ gibt es am kommenden Sonntag, 15. Juli, um 11 Uhr in der Niederstettener Jakobuskirche.

Der in Niederstetten geborene Komponist Friedrich Witt ist inzwischen einigen Konzertgängerinnen und Konzertgängern des Hohenloher Kultursommers ein Begriff. Er hatte auch einen komponierenden Halb- und Stiefbruder namens Heinrich Düring – ebenfalls in Niederstetten geboren. Um Werke dieses Komponisten geht es vor allem bei der Matinee des Bläserensembles „Fürstlich Löwensteinische Hofmusic“ am Sonntag, 15. Juli, in der Jakobuskirche von Niederstetten.

Mozart fürs Quartett

Dort werden ab 11 Uhr die „Pièces d’harmonie“ Nr. 2 in G-Dur von Johann Georg Heinrich Düring, so sein voller Name, sein „Quatuor concertant“ für Flöte, Klarinette, Horn und Fagott und eine Harmoniemusik über einige Stücke aus Wolfgang Amadé Mozarts Oper „La clemenza di Tito“ zu hören sein – ebenfalls für Bläserquartett.

Das Ensemble mit seinem Fagottisten Hans-Peter Vogel hat die in diesem Konzert präsentierten Werke bei Recherchen in süddeutschen Bibliotheken aufgefunden. Professor Eberhard Buschmann hat dabei die unvollständige Harmoniemusik ergänzt.

Die Bachs neu entdecken

Weiter erklingen noch Werke zweier Mitglieder der Bach-Familie: das Es-Dur-Septett von Johann Christoph Friedrich Bach, dem so genannten Bückeburger Bach, und die Parthia in Es-Dur seines Sohnes Wilhelm Friedrich Ernst, der auch bei seinem Onkel Johann Christian Bach in London seine Kompositionskunst verfeinerte.

Das verspricht spannende Neuentdeckungen für alle Liebhaber von spezieller Bläsermusik und Konzertbesucher des Hohenloher Kultursommers. hks