Niederstetten

Neuerscheinung Niederstettener Autor legt als "John Dompey" spannenden Historik-Krimi vor

Letzte Hinrichtung mit dem Fallbeil

Niederstetten.. 19. Jahrhundert auf der rauen Schwäbischen Alb: Der Autor John Dompey - hinter dem Pseudonym verbirgt sich der Niederstettener Werner Ensinger - schlüpft in die Rolle des Chronisten und beschreibt Leben und Schicksal seines Protagonisten Georg.

Kaufmann ist der "Älbler" und Bauer zugleich. Sein Haupteinkommen bezieht er aus der Landwirtschaft, Haus und Hof ergänzt er um einen Kolonialladen. Mit Maria, der Wirtstochter vom "Bären", gründet er eine Familie.

Doch auf der Suche nach dem Glück erlaubt er sich einen Seitensprung. Ein uneheliches Kind bringt ihn um die Nachfolge des Bärenwirtes. Großes kaufmännisches Geschick lässt Georg dennoch wohlhabenden werden und zum angesehenen Bürger aufsteigen - und die Schande gerät in Vergessenheit.

Seinen Widersachern, dem Bürgermeister und dem neuen Bärenwirt Sauer, aber passt das nicht. Sie drangsalieren ihn mit Verleumdungen, um ihn in den Ruin zu treiben. Auch Georg richtet umgekehrt seine ganze Absicht darauf, den zweien Schaden zuzufügen. Nachbarschaft und Leben im Dorf sind von Hass erfüllt. Georgs Geschäft nimmt Schaden, die Geldmisere folgt.

"Der Sauer ist mein größter Feind", gesteht Georg offen, nimmt seine Büchse und erschießt den Bärenwirt durchs Fenster des Gasthofs. Georg wird der Prozess gemacht. Ihn erwartet die Hinrichtung. Die letzte mit dem Fallbeil. Ein historischer Kriminalroman mit psychologisch raffiniertem Spannungsbogen aus der Feder eines talentierten Schreibers.

Biografie: John Dompey/Ensinger wurde 1932 in Stuttgart geboren. Von 1939 bis 1947 besuchte er die Volksschule und machte anschließend eine Lehre als Werkzeugmacher. Er machte mit 21 Jahren die Meisterprüfung. 1957 heiratete er und der Familie wurden drei Söhne geschenkt. Schon in jungen Jahren wurde ihm Verantwortung übertragen. Seine letzte Stelle im Beruf war die technische Leitung eines Betriebes. Er war als Dozent in der Erwachsenenbildung tätig. Nach der Pensionierung stellte er sich dem SES als Berater im Ausland zur Verfügung (Senioren Experten Service). Da ein Schwabe, auch wenn er in Rente ist, nicht ohne Arbeit sein kann, machte er sich daran, seine Ahnen zu erforschen, die bis in das Jahr 1350 reichen. So kam er zum Schreiben und das Buch "Das letzte Fallbeil" entstand. Seine Hobbys sind neben dem Violinspiel, das Malen und der Sport.