Niederstetten

Jahrgangstreffen Eine muntere Gruppe feierte in Niederstetten den "Achtzigsten"

Mit Heimkehrerin aus Amerika

Niederstetten.Initiator Ernst Wollinger rief und fast alle kamen nach Niederstetten zur Achtziger-Feier des Schuljahrgangs 1937. Sogar aus Amerika kam Christa Linder mit Mann, die vor 35 Jahren auswanderte und in Washington bei der Weltbank Karriere machte. Erstaunlich - sie spricht heute noch akzentfrei Hohenlohisch und ist, genau wie die anderen Schulkameraden, die nach der Schule in der Fremde ihr Glück suchten, im Herzen noch ganz "Steidemerin".

Zur Begrüßung traf man sich im Kult, wo die ersten Erinnerungen ausgetauscht wurden. Anschließend besuchte man das Zeppelin-Museum. Peter Schröder erläuterte die Zeit der Zeppeline, die der Luftschiffkapitän und Ehrenbürger von Niederstetten Albert Sammt mit geprägt hat. Das Torhaus, das älteste Haus von Niederstetten, war das nächste Ziel. Fr. Dod berichteteanschaulich vom Erhalt und der Renovierung dieses Hauses. Ihrem Mann, dem schon verstorbenen Schulkameraden Albert Dod, war es ein großes Anliegen, dieses Kleinod zu erhalten und zu restaurieren.

Am Abend wurde dann im Hotel-Gasthof Krone beim geselligen Beisammensein die Jugend- und Schulzeit wieder in Erinnerung gerufen. Besonders eine Bilderserie über diese Zeit war sehr interessant.

Am Folgetag stand er Besuch des evangelischen Gemeindefestes auf dem Programm.

Im Gottesdienst begrüßte Pfarrer Roland Silzle den, nach seinen Worten, "Elite-Jahrgang 1937" besonders herzlich. Beim anschließenden Beisammensein waren die Begegnungen mit alten Bekannten besonders schön.

Dann hieß es auch schon wieder Abschied nehmen von einem gelungenen Treffen, an das man noch oft denken wird. eb