Niederstetten

Monika Drasch Quartett Konzert in Niederstetten

Musikalische Grenzgänger

Archivartikel

Niederstetten.Das Monika Drasch Quartett ist mit „auf der böhmischen Grenz“ am Freitag, 8. März, um 20 Uhr im Kult in Niederstetten zu Gast.

Auffällig sind nicht nur ihre roten Haare, auffällig auch nicht nur die grüne Geige – beides Markenzeichen, die bei Fans der Neuen Volksmusik einen ersten „Ah-Effekte“ erzeugen. Wenn dann noch die Namen musikalischer Wegbegleiter wie Hubert von Goisern und der Bairisch Diatonischen Jodelwahnsinn und Hans Well dazukommen, entsteht ein erstes Bild.

Neue Klangfarben

Auffällig ist vor allem die große Musikalität, die Freude an der Musik und die Leidenschaft, mit der Monika Drasch als eine der Wegbereiterinnen für die Neue Volksmusik steht.

Eine Grenzgängerin, deren fein komponiertes und arrangiertes Bühnenprogramm „auf der böhmischen Grenz“ ihre bisherigen musikalischen Welten genussvoll ausweitet und neue Klangfarben ins Spiel bringt. Aus der traditionellen Volksmusik des bayerisch-böhmischen Grenzraumes und der Kraft einfacher Melodien entstehen neue Klangwelten: bezaubernd, eindringlich, authentisch, ausdrucksstark und emotional, witzig und energisch, tiefgründig und sensibel.

Begleitet wird Monika Drasch von Stefan Schreiber, der betörend schön und poetisch auf Klarinette und Saxophon spielt.

In vielen musikalischen Welten daheim ist Christian Gruber. Er zaubert mit traumwandlerischer Sicherheit die passenden Stimmungen auf seinen Gitarren und Alex Haas setzt die tragenden Untertöne mit Kontrabass und Stimme.

Die exzellenten Musiker, nicht alle kommen aus der Volksmusik, begeistern durch Virtuosität und Spielfreude, und so lassen Dreiklangseligkeit, klassische Kammermusik und Jazz überraschende und spannungsvolle Momente entstehen. Eine höchst musikalisch in Szene gesetzte Grenzbegehung.