Niederstetten

Neue Ausstattung Server und Computer von Stadtverwaltung und Außenstellen werden erneuert

„Ohne EDV und IT geht nichts“

„Wir müssen dringend handeln“, sagte Sebastian Mayer vom Stadtbauamt und meinte damit die Erneuerung der EDV- und IT-Ausstattung der Stadt Niederstetten. Das System ist an der Grenze.

Niederstetten. Im Niederstettener Rathaus läuft aktuell noch ein Server aus dem Jahr 2008 sowie „PC-Clients“ über Microsoft Windows 7, für das aber ab dem 9. Juli diesen Jahres von Microsoft keine Sicherheitsupdates mehr zur Verfügung gestellt werden, schilderte Mayer einen der Gründe, warum schnelles Handeln, sprich: eine Erneuerung der Hard- und Software, notwendig sei. Die Anforderungen seien in den letzten Jahren deutlich gestiegen, sagte Mayer, was auch mit den Sicherheitsaspekten der Datenverarbeitung in der öffentlichen Verwaltung zu tun habe. Künftig solle im Rathaus eine „Hochverfügbarkeitslösung“ zum Tragen kommen. Dazu werde ein zweiter Server eingesetzt, der sich bei einem Ausfall des ersten automatisch zuschaltet. Außerdem sollen 20 so genannte „Clients“, also PCs oder Notebooks, die mit dem Server verbunden sind, mit Microsoft Windows 10 und aktuellen Programmen angeschafft werden.

Auch das Bildungszentrum soll einen neuen Server und neue PCs erhalten, ebenso alle autarken Außenstellen, also die Kindergärten, der Bauhof, die Betriebsmeisterei, die Mediothek, die Alte Schule und die Kläranlage. Außerdem soll ein digitaler Flipchart angeschafft werden, der bei Besprechungen genutzt werden soll. Die Lieferung und Installation der neuen Ausstattung wird die Firma Bechtle aus Neckarsulm zu einem Preis von 171 326,68 Euro übernehmen. Die Stadt wird die gesamte Ausstattung für fünf Jahre zu einem Preis von 2878,29 Euro pro Monat über das Finanzierungsunternehmen CHG-Meridian aus Weingarten mieten. „Ohne EDV und IT geht nichts“, sagte Bürgermeisterin Heike Naber und stellte fest, dass es der Stadt wichtig gewesen sei, das städtische Datensystem auf „sichere Füße“ zu stellen. Stadtrat Roland Landwehr sprach von „gut investiertem Geld“, denn die aktuell genutzte Anlage sei „sehr alt“. sem